Seit einigen Wochen ist nun auch Katharina Woschek (24) als Zoé Laffort bei Alles was zählt zu sehen. Früher wurde die Rolle von Carolin von der Groeben (17) gemimt, doch nun hat Katharina den Part übernommen und kehrte in der Geschichte von Australien nach Essen zurück. Für die Darstellerin ist es nicht das erste Engagement in einer täglichen Serie. Sie stand bereits für Marienhof vor der Kamera und kennt sich somit schon etwas mit der Herangehensweise aus, wie sie im Promiflash-Interview sagte.

Durch ihre bereits gesammelte Erfahrung war sie vor dem ersten Dreh bei AWZ auch recht entspannt. „Ich war gar nicht so nervös, wie ich dachte. Die richtige Nervosität kam erst, als es wirklich losging, aber in der Garderobe und in der Maske war ich recht entspannt. Aber das lag auch daran, dass ich bei 'Marienhof' war und das ganze Prozedere schon kannte“, gestand sie. Außerdem wurde ihr der Einstieg auch sehr leicht gemacht. „Ich habe ein ganz tolles Team. Wir arbeiten auch sehr zeitintensiv und sehr viel und es herrscht fast immer eine gute Stimmung. Klar hat man auch mal einen schlechten Tag, aber man wird immer toll aufgefangen und die Stimmung ist super“, erklärte Katharina. Welches allerdings ihre allererste Szene bei AWZ war, weiß sie nicht mehr. „Das ist schon drei Monate her, es passiert auch so wahnsinnig viel. Ich weiß, welche die erste im Spiel ist, aber die, die gedreht wurde? Puh! Wir drehen ja ziemlich durcheinander“, versuchte sie ihrer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen. Bei dem hohen Drehpensum ist es jedoch auch nicht verwerflich, sich nicht sofort daran entsinnen zu können.

Um sich mit ihrer Rolle vertraut zu machen, hat sich Katharina übrigens tatsächlich Szenen der Vorgänger-Zoé angesehen, „einfach, um zu sehen, wie ihre Art ist“. „Aber ich habe es nicht dafür benutzt, um mich auf die Rolle vorzubereiten. Da habe ich dann zwei Coaches, die mich darauf vorbereitet haben und das war total toll. Da habe ich mich nicht so sehr an die alte Zoé gehalten. Das Gute war auch, dass sie vor langer Zeit da gewesen ist und dann auch nur sporadisch. Das war mein Vorteil. Das ist immer etwas schwieriger, wenn man eine Rolle kennt und die dann getauscht wird, aber das war bei mir nicht so krass“, so die Darstellerin.

Zu „Alles was zählt“ kam sie im Übrigen eher zufällig. „Das war auch eher spontan, genau wie bei 'Marienhof'. Ich bin zum Casting hin und das war grottenschlecht und dann durfte ich nochmal zum zweiten Casting kommen und das lief wesentlich besser. Eigentlich hatte ich ganz andere Pläne. Ich war im Ausland und wollte dann einen ganz normalen Job suchen und dann hat meine Agentur angerufen und sagte, 'hey, du hast ein Casting bei 'Alles was zählt', geh mal hin'. Und da dachte ich mir, kann man ja mal probieren und dann hat es geklappt“, verriet die 24-Jährige. Und es gibt noch mehr Parallelen, aber auch Unterschiede: „Die Arbeit an sich ist sehr ähnlich. Die Außendreh-Tage werden hier allerdings zuerst gedreht, was perfekt ist, weil wenn es regnet, kann man sich drauf einstellen. Bei 'Marienhof' war es immer so, dass die Außendrehtage zuletzt kamen und dann hatte man mal ein Röckchen und ein Top an, wenn es aus Eimern geregnet hat. Und wir haben hier einen Probentag, das hatten wir bei 'Marienhof' nicht“, erklärte sie weiter.

Außerdem verriet uns Katharina, warum sie damals aus der ARD-Serie ausstieg: „Zum einen war die Rolle so angelegt, dass es dann nach Cambridge ging zum Studieren. Zum anderen wollte ich die Ausbildung machen. Meine Mama wollte auch immer, dass ich was Bodenständiges mache. Wie Mamas so sind. Ich bin froh, dass ich es gemacht habe“, gestand Katharina, die eine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau machte. Sich für etwas Bodenständiges zu entscheiden, hält sie auch für eine gute Idee, denn die Schauspiel-Branche ist eine sehr unsichere. Einen Plan B zu haben, kann da nie schaden, wie sie findet.