Remakes sind seit eh und je sehr beliebt in Hollywood. Ob es nun Shakespeare-Klassiker sind, die in der einen oder anderen Form neu aufgelegt werden, oder ältere Filme, die modernisiert werden oder aber sogar ganze TV-Serien, die in einem Kinofilm neu verarbeitet werden – die Filmindustrie beschenkt Fans in unregelmäßigen Abständen mit Remakes von Altbekanntem.

Doch nicht jeder zeigt sich begeistert davon, wenn beliebte Serien wie kürzlich zum Beispiel „21 Jump Street“ mit neuen Darstellern und neuer Handlung plötzlich wieder Erfolg haben sollen. Und es sind nicht nur Fans, die skeptisch sind oder sogar regelrecht darüber schimpfen, was aus geliebten Klassikern gemacht wird, auch so mancher Schauspieler kann mit Neuverfilmungen nicht viel anfangen. So meldete sich jetzt Danny DeVito (67) zu Wort und beschwerte sich im Interview mit BBC Breakfast über die Menge an Remakes, die in letzter Zeit in den Kinos und im Fernsehen zu sehen wären.

Da der Hollywood-Star findet nämlich, dass die Neuauflagen den Originalen eigentlich nie gerecht würden. Deshalb hofft er, dass seine alte Serie „Taxi“, die in den 1970ern und 1980ern lief, von diesem Konzept verschont bleibt. „'Taxi: Der Film'? Das wird nicht passieren“, erklärte der 67-jährige kategorisch, „alle diese Remakes? Die waren schlecht. Ich erinnere mich an 'Taxi', es war beispielhaft. Es gab mal eine Zeit, da haben sie es richtig gemacht, jetzt machen sie einfach irgendetwas. William Shakespeare dreht sich im Grab herum und sagt: 'Bitte lasst mich in Ruhe'.“ So wie Danny DeVito denken sicher viele Filmfans, wohingegen andere nicht genug von Remakes kriegen können. Zum Glück kann ja jeder selbst entscheiden, ob er sich einen Film ansehen möchte oder nicht.