Im letzten Jahr stand es nicht gut um den Sänger George Michael (49), denn er hatte mit einer schweren Lungenentzündung zu kämpfen. Im November wurde er während eines Aufenthalts in Wien wegen starker Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert, wo er wochenlang auf der Intensivstation um sein Leben kämpfte und sogar im Koma lag.

Nicht nur, dass er sich an diese fünf Wochen nicht erinnern kann, er musste auch erst wieder laufen lernen, da die Muskeln während der Genesungsphase vollkommen abgebaut hatten. Doch er hatte auch ein äußerst kurioses Ereignis, nachdem er aus dem Koma erwachte, wie er jetzt bei einem Radiointerview mit dem Londoner Sender LBC erzählte. „Ich schwöre, dass es wirklich so passiert ist. Ich bin aus dem Koma aufgewacht und hab plötzlich im West Country-Akzent gesprochen“, so der Sänger. West Country wird der westlichste Zipfel Englands genannt. Als er die Augen aufschlug und die Ärzte fragten, ob er wisse, wer er sei, habe in einem merkwürdigen Akzent aus dem Film „Titanic“ zitiert: „Ich bin der König der Welt!“ Zwei Tage lang habe dieser Zustand angedauert. Zuerst seien die Mediziner besorgt gewesen und vermuteten sogar einen Hirnschaden: „Sie befürchteten es ist wie in diesen Fällen, bei denen die Leute plötzlich Französisch oder eine andere Sprache, die sie in der Schule gelernt haben, sprechen können. Es ist nichts gegen diesen Akzent einzuwenden, aber es ist etwas seltsam, wenn man eigentlich aus Nord-London stammt.“

Und auch seine Familie war über die neuen Sprechweise alles andere als besorgt: „Meine Schwester, die so dankbar war, dass ich aufgewacht war, musste über diese Stand Up Comedy wirklich lachen.“ Lachen ist eben doch die beste Medizin und glücklicherweise hat George Michael keinen Hirnschaden davongetragen, den Akzent wieder abgelegt und erfreut sich bester Gesundheit.