Erst kürzlich gab Demi Lovato (18) ja bekannt, dass sie einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte, was dazu führte, dass sie sich selbst in eine psychiatrische Klinik einwies. Wie sie nun jedoch offen in einem Fernsehinterview preisgab, kämpfte sie bereits mit nur acht Jahren gegen Bulimie und mit elf Jahren gegen das Borderline-Syndrom.

In der Sendung „20/20“ erzählte sie, dass sie sich schon als Kind mit scharfen Gegenständen ritzte. „Es war eine Möglichkeit die Scham über mich selbst an meinem eigenen Körper auszulassen. Mein Inneres passte zu meinem Äußeren und manchmal hatte ich Momente, in denen meine Emotionen so angestaut waren, dass ich nicht wusste, was ich tun soll. Die einzige Möglichkeit mir schnell zu helfen war, mich sofort an mir selbst auszulassen.“

Ihre Essstörungen haben sicher in hohem Maße dazu beigetragen, dass Demi sich in ihrer Haut nicht wohlfühlte. Bereits mit acht hatte sie ein gestörtes Verhältnis zum Essen, wie sie sagte: „Ich habe mich zwanghaft überfressen, als ich acht Jahre alt war. Ich schätze, ich habe also seit zehn Jahren eine ungesunde Einstellung zum Essen.“

Es scheint jedoch, dass ihr die Therapie gut getan hat, denn inzwischen kann sie nicht nur mit etwas Abstand über ihre Probleme reden, sondern hat auch ein paar gesunde Pfunde mehr auf den Rippen. Mit ihrer Geschichte sollen Mädchen, die mit dem gleichen Schicksal zu kämpfen haben, sich ermuntert fühlen, Hilfe zu suchen.