Marco Schreyl (38) steht nun schon seit 2005 als Moderator von Deutschland sucht den Superstar auf der Bühne und hat einerseits die Ehre, aber auch die undankbare Aufgabe, den Kandidaten und der Nation mitzuteilen, wer in der Show raus und wer weiter ist. Vergangenen Samstag traf es den sympathischen Schweizer Jesse Ritch (20), der von Marco erfuhr, nicht länger Kandidat bei DSDS zu sein. Dass die Nerven der jungen Talente während der Entscheidung blank liegen, ist unumstritten, wie aber geht es eigentlich dem Moderator dabei?

Marco Schreyl hat natürlich in gewisser Weise eine Beziehung zu den Kandidaten aufgebaut, lernte sie hinter der Kamera persönlich kennen und kennt wahrscheinlich auch ihre Macken. Daher ist es keine leichte Aufgabe für den 38-Jährigen, samstagabends vom geheimen Umschlag abzulesen. „Klar, ich mache den Umschlag auf und sehe, da steht ganz unten ein Name, der dann rausfallen wird, das tut jedes Mal weh, klar, aber einen muss es treffen und ich glaube, Jesse hat der Nation gezeigt, dass er eine super Stimme hat, dass er wiedererkennbar ist und dass die Schweizer jemanden über viele Jahre nicht gesehen haben“, lässt Marco gegenüber RTL verlauten. Und auch er selbst sei im Halbfinale ganz schön aufgeregt gewesen. „Das Highlight der letzten Show war die Verkündung. Ich wusste ja bis zum Schluss nicht, wer die zwei sein werden, die weiterkommen.“

Als das Ergebnis dann feststand, musste Marco erst einmal in die Rolle des Papas schlüpfen, schließlich ging es nicht jedem der Kandidaten gut. „Der emotionalste Moment waren die Tränen von Luca (17), ich habe ihn noch nie weinen sehen. Aber dass Luca hinter der Bühne weint und mir in den Armen liegt, da musste es ihm wirklich dreckig gegangen sein.“ Aber so schwierig es auch für Marco Schreyl in der vergangenen Show war, so nervenaufreibend wird es wohl beim Finale. Wir möchten nicht in seiner Haut stecken.

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