Für Models galten Tattoos und Piercings bisher als absolutes No-Go. Als Werbegesichter für große Designer und Marken müssen sie möglichst wandelbar sein und sollten daher möglichst keine sichtbaren Tattoos haben. Dieses ungeschriebene Gesetz scheint sich allerdings mehr und mehr in Luft aufzulösen, denn Tattoos gehören zu immer zahlreicheren jungen Leuten dazu und auch Auftraggeber von Werbekampagnen akzeptieren die Körperbilder mittlerweile. Zur Not gibt es ja schließlich auch Bildbearbeitungsprogramme, die kleine Verzierungen mit ein paar Klicks verschwinden lassen.

Ein Model, die für ihre Tattoos geliebt und gebucht wird, ist Erin Wasson (30). Das texanische Topmodel ist die Muse von Alexander Wang (28) und hat es auch sonst im Model-Business ganz nach oben geschafft. Und das trotz oder vielleicht auch gerade wegen ihrer Tätowierungen. Dazu erklärte die hübsche Erin jetzt gegenüber der Glamour: „Seitdem es die digitale Nachbearbeitung gibt, ist das kein Problem mehr. Ich glaube an Verschönerung und Verzierung. Das ist mein Credo, meine Religion. Deswegen liebe ich Mode und Schmuck so sehr! Und Tattoos sind für mich eine Form des Körperschmucks. Sie sind Kunst und mein Körper ist die Leinwand“.