Annica Hansen (29) ist unter die Talk-Masterinnen gegangen – unter die Fake-Talk-Masterinnen. Denn die Talk-Show mit ihr als Gastgeberin, die diese Woche startete, beinhaltet keine echten, aus dem Leben gegriffenen Gäste, sondern Schauspieler, die sich nach einem Drehbuch streiten. Somit handelt es sich bei „Annica Hansen – der Talk“ um eine Scripted Reality.

Dieses Konzept kam nicht bei allen gut an und so musste die Sendung direkt nach der Premiere ziemlich viel Kritik einstecken, die allerdings auch an der Moderatorin selbst nicht spurlos vorbei ging. „Danke für Eure ehrlichen Meinungen und Eure Kritik“, postete sie auf ihrer Facebook-Seite, nachdem zahlreiche Fans sich über das Format ausgelassen hatten. Wie sie allerdings selbst über ihre Sendung denkt, verriet sie nicht – bis jetzt!

Laut dem Express weiß Annica durchaus über die fragwürdige Qualität ihrer Show bescheid. „Viele sagen es ist Trash, aber ich mag es. Ich habe früher selbst immer Talkshows geguckt“, so die Blondine. Das Konzept an sich hatte sie sich allerdings nicht überlegt. „Das habe ich mir nicht ausgesucht. Aber ich finde es auch nicht schlimm. Es ist eben Unterhaltung“, rechtfertigte sie den Talk.

Ob die Sendung nun gefällt oder nicht, ist wohl jedem selbst überlassen. Die Quoten der Premieren-Sendung sprachen zumindest für sich, denn 10,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe war durchaus ein besserer Wert, als Talk-Ikone Britt (40) im Anschluss einfahren konnte.