Das Interesse an den Königshäusern ist verständlicherweise groß, denn die Royals üben eine gewisse Faszination auf uns aus. Gerne sind wir Teil der pompösen Hochzeiten und lassen uns in die Märchenwelt der Prinzessinnen und vornehmen Schlösser entführen.

Dass aber die Mitglieder der adligen Familien in ihrem Alltag auch nur Menschen sind, die zuweilen einfach in Ruhe gelassen werden möchten, vergessen übereifrige Reporter und aufdringliche Paparazzi nur allzu gern. Das australische Magazin „Woman's Day“ hielt sich nun abermals nicht an die Privatsphäre des britischen Königshauses und druckte jetzt Bilder aus den Flitterwochen von Prinz William (30) und seiner Kate (30) ab. Ein Vergehen, von dem sich ganz Großbritannien nicht begeistert zeigen dürfte. Eine Fotostrecke, basierend auf 16 Schnappschüssen ziert das Innere der Zeitschrift und zeigt Kate in einem schwarzen Zweiteiler, wie sie aus dem Meer kommt und William in einer mit bunten Blümchen verzierten Badehose. Der Fotograf ist unbekannt und wahrscheinlich auch unauffindbar.

Die Angelegenheit hat nicht nur aufgrund der intimen Details eine hohe Brisanz, sondern vor allem deshalb, weil das Königshaus im Vorfeld um die Wahrung der Privatsphäre gebeten hatte. Lediglich das Reiseziel – die Seychellen – drang im letzten Jahr an die Öffentlichkeit. Seit Jahren gibt es eine stille Vereinbarung seitens des Palastes mit vielen britischen Medien, dass keine Fotos von privaten Reisen der Royals veröffentlicht werden dürfen.

Auf die aktuellen Ereignisse hat das Königshaus bereits reagiert und bat laut Daily Mail die britischen Medien die Bilder nicht abzudrucken, um die Privatsphäre von Kate und William zu schützen. Ob rechtliche Konsequenzen für die australische „Woman' s Day“ folgen, ist noch nicht bekannt.