Brigitte Nielsen (48) hat es geschafft. Nach zwei Wochen im Dschungel wurde sie von den Fernseh-Zuschauern zur Dschungelkönigin 2012 gewählt und freute sich über die Krone wie kein anderer. Mit ihrer sympathischen, quirligen und vor allem aufrichtigen Art hat sie die Herzen des Publikums erobert. Wahrscheinlich hat jeder, der ihre Zeit in Australien mitverfolgte, das Gefühl, den Hollywoodstar nun wirklich ein bisschen zu kennen. Einer, der es aber wirklich wissen muss, ist Harald Glööckler (46), denn er ist seit Jahren mit der schönen Dänin befreundet.

Brigitte modelte bereits 1999 zum ersten Mal nach ihrer zehnjährigen Babypause für den Modedesigner. Seitdem haben die beiden „ganz viel zusammen erlebt und gemacht und sind durch dick und dünn gegangen“, wie er Promiflash im exklusiven Interview berichtete. Herr Glööckler weiß deshalb genau, was seine Freundin zum Sieg führte – selbst, wenn er sich selbst nicht unbedingt als „Dschungelcamp-Gucker“ beschreiben würde. „Sie ist es, die die besten Voraussetzungen mitbringt. Sie ist diszipliniert, sie ist kampferprobt, sie hat viele Höhen und Tiefen überstanden. Es ist auch nicht ihre erste Reality im Gegensatz zu anderen Leuten. Sie bringt da das nötige Wissen und die Gelassenheit mit und ist eben auch sehr professionell. Sie ist auch ein Typ, der mit dieser Art an Öffentlichkeit gut umgehen kann und sich da natürlich auch im Griff hat.“

Aber auch wenn er sicher ist, dass Brigitte mit ihren 48 Jahren den jüngeren Kandidaten schon allein aufgrund ihrer Lebenserfahrung einiges voraus hat, ist für ihn ganz klar, wer den Thron bestiegen hätte, wäre Brigitte nicht selbst Königin geworden. „Die Kim (19)! Sie wurde von Anfang an völlig unterschätzt. Und sie hat das für ihr Alter mit einer ähnlichen Würde und Zielstrebigkeit hinter sich gebracht. Ich fand wirklich, sie war eines der Highlights neben Brigitte im Camp. Ich fand, sie war die größte Überraschung – eigentlich grundsätzlich.“ Da kommt doch aber die Frage auf, was die Zuschauer denn dann überzeugte, in solch hohen Zahlen für die Dänin anzurufen. Aber auch darauf hat Harald Glööckler eine ganz einfache Antwort: „Im letzten Jahr hatten wir ein Dschungelcamp, das sehr interessant war, da die Akteure an sich sehr unterschiedlich und sehr unterhaltend waren. Dieses Mal war es ja so, dass ein Großteil der Akteure nicht unterhaltend, sondern direkt nervend waren. Brigitte versteht es, die Zuschauer zu unterhalten, sie macht gute Stimmung. Die wollen nicht die ganze Zeit eine quängelnde Nervensäge vorm Fernseher haben. Die wollen gute Laune haben und das macht Brigitte. Brigitte hat sich auch in ihren Dschungelprüfungen wahrhaft königlich verhalten.“

Und das hat sie wahrhaftig! Würde Herr Glööckler selbst einmal in den Dschungel ziehen, würde er es deshalb genauso wie seine gute Freundin handhaben: „Wenn ich aber reingehen würde, dann bin ich ein Mensch – und das ist Brigitte glaube ich auch – dann überleg ich mir das, sage 'Gut, dann wird das gemacht', und dann wird halt das gegessen, was da ist. Und da macht man nicht lange rum, sondern schluckt das runter, lässt sich ins Gesicht sprühen, was da kommt und macht das mit Haltung und Würde und Punkt, Aus. Man lamentiert nicht lange rum.“ Und genauso hat sich die Nielsen, die von ihren Freunden eigentlich nur Gitte genannt wird, in unsere Herzen und auf den Dschungel-Thron gekämpft.

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