Unvergessen wird wohl immer das tragische Ende bleiben, das die Loveparade in Duisburg zu einer großen Katastrophe werden ließ. Im Juli 2010 starben damals bei einer Massenpanik 21 Menschen im Gedränge. Eigentlich sollte das Mega-Event damit für alle Zeit beendet sein, doch nun soll es am 21. Juli in Berlin mit der Straßenparty weitergehen. Unter dem neuen Namen B-Parade wollen die Veranstalter sechs Jahre nach der letzten Berliner Loveparade, die Musik-Trucks wieder zurück in die Hauptstadt holen.

Doch bei der neuen Parade handele es sich nicht etwa um eine schlichte Neuauflage. Wie Geschäftsführer Eric J. Nußbaum heute in Berlin auf einer Pressekonferenz verkündete, stecke nun ein anderes Konzept dahinter. „Wir haben das Thema Sicherheit groß geschrieben“, versprach er, doch auch wenn die Finanzierung schon sicher sei, hätten die Behörden die Veranstaltung noch nicht abgesegnet. Das „neue, internationale Event der elektronischen Musik mit Festivalcharakter“ würde sich vom Brandenburger Tor über die Straße des 17. Juni bis zur Charlottenburger Brücke, über eine Länge von 3,12 km erstrecken.

Neu sei dabei ein „Charity Truck“, dessen Erlöse einem sozialen Projekt zugutekommen würden. Außerdem werde die B-Parade nicht nur Techno, sondern „die gesamte Bandbreite der neuen elektronischen Musik“ vereinen. Da in Berlin bereits viele Paraden ohne Zwischenfälle abgelaufen seien, sehen die Veranstalter keinen Grund dafür, dass die B-Parade nicht stattfinden soll: „Letztlich ist wichtig, dass man daraus lernt.“ Was haltet ihr denn von dem Plan? Sollte die B-Parade stattfinden oder haltet ihr dieses Vorhaben für zu gefährlich?