Wer schön sein will, muss leiden! An diese vermeintliche Weisheit halten sich Millionen von Frauen zähneknirschend, in der Hoffnung, dem gängigen Schönheitsideal so nah wie möglich zu kommen. Eine, die keine Lust hat, sich dem Modediktat ständig zu beugen, ist Monica Ivancan (34). Für ihre Karriere musste sich das Model ihre Füße jahrelang auf hohen Hacken schinden. Doch damit ist seit einiger Zeit Schluss. Selbstverständlich entsagt sie den High Heels nicht komplett. Allerdings bestimmt sie ihr Styling selbstbewusst je nach Lust und Laune und lässt sich keinen Look aufzwängen.

„Ich suche meine Outfits definitiv immer selber raus. Natürlich kommen da auch Leute und fragen, ob ich mal dies oder das anziehen kann, aber wenn es mir nicht gefällt, trage ich es auch nicht. Ich muss mich wohlfühlen und das ist natürlich wie immer die Hauptsache“, erklärt die Blondine im Promiflash-Interview. Wichtiger als unbedingt jedem neuen Trend nachzujagen, ist ihr, dass sie sich wohl fühlt. Dementsprechend fallen ihre persönlichen Mode-Must-Haves auch eher praktisch als extravagant aus: „Ich liebe meine Jeans und gemütliche Schuhe. Letztes Jahr war die Jeans komplett aus meinem Schrank draußen, aber jetzt kommt sie wieder, in verschiedensten Farben.“

Während des Interviews trägt die Frau mit den Traummaßen einen seidenen Jumpsuit von Patrick Mohr in Kombination mit Booties und erklärt: „Ab 30 kommt man in ein Alter, wo man denkt, dass der Gemütlichkeitsfaktor auch sehr wichtig ist. Man muss sich nicht so quälen. Ich finde, wenn jemand gequält aussieht, sieht es auch nicht gut aus, da kannst du das beste Outfit anhaben.“ Leiden macht also auch nicht unbedingt immer schöner. Gleichzeitig hat sie auch noch einen Tipp für alle Frauen, die möglichst sexy aussehen wollen, dabei allerdings über das Ziel hinausschießen. „An alle Frauen da draußen, wenn man viel Dekolleté zeigt und dann auch noch viel Bein, dass sieht einfach kacke aus.“ Weniger ist in vielen Fällen eben doch mehr.