Sein Tod mag zwar schon zwei Jahre her sein, aber die Schuldfrage schien bis dato immer noch nicht zu 100 Prozent geklärt – zumindest nicht vor Gericht. Mit gerade einmal 50 Jahren verstarb der „King of Pop“, Michael Jackson (✝50), und hinterließ neben einem großen Stück Musik-Geschichte auch eine ganze Menge unbeantworteter Fragen.

Joe Jackson in der Menge
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Er machte den Mediziner verantwortlich für den Tod seines Sohnes

Sein Vater etwa, Joe Jackson (84), hatte bis jetzt die Klage gegen Michaels damaligen Leibarzt, Dr. Conrad Murray (59), aufrecht gehalten. Seiner Meinung nach war dieser für das Ableben seines berühmten Sohnes bekannt, und genau dafür sollte er verantwortlich gemacht werden. Doch wie TMZ berichtet, hat Joe die „unrechtmäßige“ Klage nun zurückgenommen! Joe habe eine Bitte an die zuständigen Richter formuliert, seine im Jahre 2010 erhobene Anklage fallen zu lassen, nachdem bereits im Februar ein Verfahren gegen die Konzertveranstalter „AEG“ eingestellt wurde. Allerdings läuft gegen die Agentur noch ein weiterer Prozess, bei dem die Jacksons abkassieren können: Da die Organisation angeblich geschlampt haben soll, was die Planung von Michaels ärztlicher Versorgung während seiner angekündigten „This Is It“-Tour betrifft, könnte dabei vielleicht noch ein Sieg vor Gericht für Joe herausspringen.

Conrad Murray beim Urteil
WENN
Nun hat er seine Klage fallen lassen

Doch das hat mit Murray nichts mehr weiter zu tun, der kann froh darüber sein, dass er nun einen Prozess weniger am Hals hat. Sein Anwalt ließ verlauten: „Die Hitzköpfe sind wohl ein wenig abgekühlt.“ Vorerst, zumindest.

Michael Jackson na scenie
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Allerdings hält er seine Klage gegen die Konzertveranstalter "AEG", die Michaels Tour geplant hätten, aufrecht