100.000 Dollar sind also notwendig, um aus einem sympathisch aussehenden New Yorker eine Ken-Puppe zu machen. Justin Jedlica und sein weibliches Gegenstück, die Ukrainerin Valeria Lukyanova, sollten sich unbedingt einmal kennenlernen.

Justin Jedlica am Stand
Facebook/JustinJedlica Nach der Remodellierung seines Gesichts, ist nun die Skelettmuskulatur dran. Doch nicht mit Sport ...

Der Körper des 32-Jährigen gleicht einer Marmorskulptur: Nach fünf Nasenkorrekturen, Lippeninjektionen, einer Wangenknochen-Remodellierung und Augenbrauenanhebung liegt der Fokus nun auf seinem Body. Wo andere Männer sich beim Workout schinden, hilft Justin kurzerhand mit Kunststoff nach: Bizeps, Trizeps, Brust, Bauch, Beine, Po - alles Silikon. Trainieren ist in seinen Augen „weder aufregend, noch glamourös noch fabelhaft“ und kommt daher nicht in Frage.

Justin Jedlicas Bizeps wird modelliert
Facebook/JustinJedlica Hier ist gerade Justins Bizeps in Arbeit

„Ich verwandle mich gern“, gesteht der ehemalige Einserschüler und Bodymorph-Besessene in einem ABC News-Bericht: „Es geht mir auch gar nicht darum, irgendeinem vorgegebenen Ideal hinterherzuhecheln. Ich habe, ganz im Gegenteil, meine eigenen Vorstellungen davon, wie ich aussehen möchte. Als Ken werde ich dennoch gern gebucht. Wenn Sie mir mit einer 'Wahrnehmungsstörung' kommen, muss ich sagen, dass ich der Meinung bin, eine ziemlich genaue Vorstellung von meinem Äußeren habe.“ Was Justin seinem Körper durch die Unmengen an eingelagertem Silikon antut, darüber scheinen ihn seine Beauty-Docs nicht nachhaltig informiert zu haben.

Justin mit Pflaster
Facebook/JustinJedlica Pflaster und Verbände sind kein Grund, kein Duckface-Bild zu machen