Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben heißt der fünfte Teil der wohl bekanntesten und beliebtesten Action-Serie der Welt. Der Film ist mittlerweile bei uns im Kino angelaufen und bringt uns nicht nur John McClane (Bruce Willis, 57) mit seinem wiedergefundenen Sohn Jack (Jai Courtney, 26), sondern auch zum ersten Mal einen deutschen Schauspieler in einer großen Rolle.

Komarov (Sebastian Koch) in "Stirb langsam"
© 2013 Twentieth Century Fox
Für die Rolle lernte er extra Russisch

Das ironische an der der ganzen Geschichte: Schon in den ersten "Stirb langsam"-Filmen gab es deutsche Rolle. Diese wurden allerdings gar nicht von Deutschen gespielt. Hans Gruber (in der deutschen Fassung Jack Gruber) wurde vom Briten Alan Rickman (66) verkörpert. Und dessen Spießgesellen wurden ebenfalls allesamt von englischsprachigen Schauspielern verkörpert, deren Deutsch sich nur schwer verstehen ließ.

John McClane (Bruce Willis), Jack McClane (Jai Courtney) und Komarov (Sebastian Koch)
© 2013 Twentieth Century Fox
Das war nicht besonders einfach, gab seiner Rolle aber etwas besonderes

Nun kommt Sebastian Koch (50) dabei - und was spielt er? Einen Russen! Wirklich keine leichte Aufgabe, auch wenn Sebastian ein toller Schauspieler ist. "Wenn jemand drei Stunden vor Drehbeginn die Szene ändert und ich phonetisch Russisch lerne, das geht einfach nicht", erzählte Sebastian Koch Promiflash im Interview. "Das kam immer mal wieder vor. Ich habe Minimum zwei bis drei Tage gebraucht, um Szenen vorzubereiten. Ich spreche die Sprache nicht, konnte sie mir nicht ableiten. Ich musste jedes Wort lernen. Das war wirklich Free-Style!”

Bruce Willis und Sebastian Koch
WENN
Für Sebastian Koch war es der erste große Action-Dreh

Respekt vor seiner Leistung, denn sein Russisch hört sich anscheinend auch für Landsmänner wirklich überzeugend an. Und auch wenn es schwer war, hat es Sebastian Koch sehr tief in die Rolle geführt: "Man muss die Sätze während des Sprechens übersetzen, damit man sie auch in den Augen hat. Einfach nur aufsagen reicht da nicht. Es ist viel Fleißarbeit, aber wenn sie fließt, dann gibt es der Rolle auch sehr viel, weil es eine eigene Melodie hat, die sich toll anfühlt. Aber es ist eben ein weiter Weg dorthin."