Die britisch-irischen Jungs von One Direction dürfen aufatmen. Niall Horan (18), Zayn Malik (19), Liam Payne (19), Harry Styles (18) und Louis Tomlinson (20) haben den lang andauernden Kampf um den Namen ihrer Band gewonnen.

Im Frühjahr hatte eine US-amerikanische Band Klage eingereicht und behauptet, schon wesentlich früher unter eben jenem Namen aufgetreten und bekannt geworden zu sein, mit dem die fünf Jungs aus Großbritannien zum Exportschlager geworden sind. Und damit hatten sie offenbar nicht unrecht, denn die amerikanischen Jungs gibt es schon seit 2009 und damit ein Jahr länger als die The X-Factor-Kandidaten. Trotzdem haben die Casting-Teilnehmer den Kampf um das Namensrecht gewonnen und müssen der Forderung von 1 Million US-Dollar Schadensersatz und Lizenzgebühren nicht nachkommen. Anfangs noch mit einer Gegenklage gekontert, einigte man sich nun doch außergerichtlich und vor allem freundschaftlich. „Alle beteiligten Parteien sind mit der Lösung zufrieden und wünschen einander viel Erfolg“ heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der beiden Gruppen. Wie genau es zu der Einigung kam, ist allerdings nicht bekannt.

Die amerikanischen One Direction-Jungs ließen via Facebook außerdem wissen: „Die kalifornische Band, früher bekannt unter dem Namen One Direction, deren Alben die Titel 'The Light' und 'Uncharted Shores' tragen, heißt ab heute 'Uncharted Shores'“.