Selten gibt ein Designer so tiefe Einblicke in sein Privatleben. Dass der extravagante Harald Glööckler (46) aber nicht wie die meisten anderen deutschen Modeschöpfer ist, stellt er einmal mehr in seiner eigenen Doku-Sendung „Glanz und Gloria“ unter Beweis. Während viele andere Promis niemals öffentlich über ihre Schönheitskorrekturen reden würden, steht der Fashion-Star ganz offen zu den Eingriffen, die er vornehmen lässt.

Ob Botox, Fettabsaugen oder die Unterspritzung der Lippen, für sein Idealbild von Schönheit nimmt er so einiges auf sich und steht deshalb oftmals in der Kritik. „Ich bin jetzt 46 Jahre alt und jetzt muss ich nochmal Gas geben, wenn ich jetzt nochmal restauriere. Ich kann ja nicht warten, bis alles zusammenfällt“, so seine Erklärung. Offenbar sieht er OPs eher pragmatisch und vergleicht die ärztlichen Behandlungen sogar lapidar mit der Renovierung eines Hauses. „Der ganze Körper ist eine tickende Zeitbombe. Es kommt dann der Moment, wo man sagt: 'Ich lass das machen.' Man lässt ja auch das Haus nicht erst richten, wenn es zusammenfällt“, so das Plädoyer des OP-Fans. Und scheinbar übt sich Glööckler sogar noch in Zurückhaltung.

Würde er in den USA, dem Vorreiterland für Beauty-OPs, leben, so hätte er vermutlich schon einiges mehr machen lassen, mutmaßt er selbst. „Ich glaube, wahrscheinlich hätte ich wohl schon Brustimplantate machen lassen, um noch mehr Gas zu geben“, spekuliert der Designer. Was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden, denn in seiner Doku-Sendung erwähnte er mehrfach, dass er mit seiner Brustpartie nicht zufrieden sei.