Obwohl der Film "Powder Girl" erst am 17. März in die deutschen Kinos kommt, war gestern schon die große Premiere mit den Hauptdarstellern Ed Westwick (23) und Felicity Jones (27) in München. Natürlich gab es nach dem Posing auf dem "weißen Teppich" auch eine Filmvorführung für die geladenen Gäste wie Claudia Effenberg (45) oder Michaela Schaffrath (40). Promiflash hat sich die romantische Komödie "Powder Girl" ebenfalls angeschaut.

Die Story dreht sich um Kim (Felicity), die eine talentierte Skateboarderin ist und so ziemlich jeden Wettkampf gewinnt. Doch dann der Schicksalsschlag, ihre Mutter stirbt bei einem Autounfall und Kim zieht sich komplett zurück, arbeitet in einem Burgerladen um ihren arbeitslosen und exzentrischen Vater (Bill Bailey, 47) finanziell zu unterstützen. Dann bekommt sie das lukrative Angebot als "Chalet Girl" im Nobel-Ski-Ort St. Anton in Österreich zu arbeiten. Dort ist sie für das leibliche Wohl der Familie Madsen zuständig, bestehend aus Vater Richard (Bill Nighy, 61), Mutter Caroline (Brooke Shields, 45) und Jonny (Ed Westwick). Der bringt seine Langzeitfreundin Chloe (Sophia Bush, 28) und deren Bruder Nigel (Nicholas Braun, 22) mit. Die brünette Kim, die sich gerne lässig kleidet, passt so gar nicht zu den anderen Chalet Girls, eckt zu Beginn auch ständig an, vor allem bei ihrer Kollegin Georgie (Tamsin Egerton, 22) und Hausherrin Caroline. Eigentlich hat Kim mit Schnee und Bergen so gar nichts am Hut und hat noch nie auf der Piste gestanden. Doch sie entdeckt ein Snowboard. Sie packt sich das Brett und macht erste Fahrversuche, die allerdings kläglich scheitern. Dann fährt ihr plötzlich der coole Finne Mikki (Ken Duken, 31) über den Weg und gibt ihr etwas Nachhilfe. Schon nach kurzer Zeit hat Kim den Dreh raus und entpuppt sich als Naturtalent auf dem Board. Ihr Ehrgeiz ist gewckt und sie trainiert fleißig für einen großen Snowboard-Wettbewerb, bei dem 25.000 Euro Preisgeld winken.

Doch natürlich ist da auch noch der schnuckelige Jonny, mit dem sich Kim immer besser versteht. Als er mit Kim alleine im Chalet ist, kommen sie sich näher, knutschen im Schnee unsd verbringen sogar eine Nacht zusammen. Alles scheint perfekt, bis plötzlich Jonnys Mutter auftaucht und ihren Gefühlen freien Lauf lässt. Kim zieht gekränkt von dannen und will alles hinschmeißen und nach Hause zurückkehren. Doch sie besinnt sich eines besseren und nimmt doch noch am Contest teil. Währenddessen serviert Jonny seine Freundin auf deren Verlobungsfeier ab. Kim verpasst das Finale ganz knapp und sieht das Preisgeld dahinschwinden. Nur eine Chance bleibt ihr noch: Sollte einer der Finalisten den Wettbwerb hinschmeißen, rückt sie nach. Ob Kim ihre Chance auf den Sieg noch bekommt und ob sie und Jonny noch zueinander finden, könnt ihr dann ab dem 17. März sehen.

Das Motto des Films ist nicht neu: Du kannst alles erreichen, wenn du nur willst. Allerdings ist die Umsetzung im Pulverschnee doch mal was anderes. Zudem ist "Powder Girl" keine platte Liebesschnulze, sondern überrascht mit Wortwitz und reichlich lustigen Szenen. Für Fans des Überraschungs-Films "Juno" ist "Powder Girl" auf jeden Fall ein Muss, denn mit ihrer Schlagfertigkeit erinnert Felicity Jones nicht nur optisch an Ellen Pages (24) Durchbruch-Rolle. Auch das Zusammenspiel zwische Felicity und Bill Nighy, den man aud Filmen wie "Tatsächlich... Liebe" oder "Harry Potter 7" kennt, macht richtig Spaß. Da der Film hauptsächlich in Deutschland und Österreich gedreht wurde, sind natürlich auch einige nationale Schauspieler wie Ken Duken, der mit "Inglourious Basterds" oder "Krieg und Frieden" auf sich aufmerksam machte. Auch der "Soul Kitchen"-Star Adam Bousdoukos (37) wirkt bei "Powder Girl" mit.

Sieht man die Hauptdarsteller professionell die Piste heruntersausen, bekommt man glatt Lust, den nächsten Ski-Urlaub zu buchen und es ihnen gleich zu tun. Außerdem besticht "Powder Girl" durch das atemberaubende Alpenpanorama. Sei es ein Sonnenaufgang in den Bergen oder ein Helikopterflug über die Gletscher, solche Naturaufnahmen verführen zum Träumen. Alles in allem ist der Film von Regisseur Phil Traill authentisch und versetzt einen in echte Ski-Laune. So sahen das auch die Kinozuschauer gestern Abend und brachen während des Abspanns in tosenden Applaus aus.