Eine Fan-Convention der etwas anderen Art. Sieben Jahre nach der letzten Ausstrahlung in den USA besuchte der Queer as Folk-Cast im Rahmen der „rise'n shine“ die deutsche Großstadt Köln. Auch der Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes lag dieses Event am Herzen, schließlich ging es nicht nur um Fan-Kontakt, sondern auch um ernste Themen. Homophobie und Mobbing waren die Zentral-Aspekte der Veranstaltung.

Diese Thematik stand bereits bei „Queer as Folk“ im Vordergrund. Einer der Protagonisten, Justin Taylor (Randy Harrison, 34), wurde in der Serie von Mitschülern attackiert. Eine Erfahrung, die der homosexuelle Randy auch im wahren Leben machte. „Ich wurde einmal vor vielen Jahren in New York attackiert“, erzählte der Schauspieler gegenüber Promiflash. Bereits in jungen Jahren wurde Randy mit homophoben Gedanken konfrontiert: „Ich bin in Georgia aufgewachsen, also habe ich beim Aufwachsen jede Menge Hass-Reden gehört.“


Die Gründe für die Abneigung gegenüber Homosexuellen sind laut Randy vielfältig: „Vor allem in den USA gibt es diese Hass-Kultur. Außerdem sind da verschiedene Sachen: Falsch interpretiertes Christentum oder auf eine Weise interpretiert, der ich nicht zustimme - das ist auf jeden Fall ein wichtiger Faktor von Homophobie in den Staaten. Außerdem die Angst vor dem, was man nicht kennt.“