Nun kam es auch im serbischen TV anlässlich der WM 2010 zu einem peinlichen Auftritt: Vladimir Mijaljevic, Kommentator beim größten serbischen Sender RTS hat anscheinend keine Ahnung wovon er spricht!

Beim Auftaktspiel Deutschlands gegen Australien sagte er über das DFB-Team: "Neuer ist im Tor, denn Enke kann nicht spielen. Er ist verletzt."

Natürlich ist auch in Serbien durchgedrungen, dass sich Nationaltorhüter Robert Enke (†32) im November 2009 das Leben nahm. Dementsprechend meldeten sich viele Zuschauer und reagierten völlig entsetzt über diesen schlimmen Ausrutscher.

Ein böswilliger Scherz des Kommentators? Nein, Enke-Berater und Freund Jörg Neblung gelassen zur Bild: "Das war sicher kein böswilliger, schlechter Scherz. Da war jemand einfach nur nicht informiert. Ist zwar schwer verständlich, passiert aber schon mal."

Traurig, dass ein Sport-Journalist nicht einmal weiß, was er eigentlich von sich gibt.

Vor einer Woche starb der Nationaltorwart

Robert Enke - Ein Nachruf

Keiner der 49.000 Zuschauer hätte am 8. November 2009 in der AWD-Arena in Hannover daran gedacht, dass es die letzten 90 Minuten für ihren Kapitän Robert Enke im Trikot von Hannover 96 wären. Robert Enke gab alles, bis zum Schluss. So wie immer in seiner Karriere, die sowohl privat als auch sportlich von etlichen Tiefschlägen gezeichnet war. Nur drei Tage nach dem Spiel gegen den Hamburger SV setzte der Nationaltorhüter seinem Leben selbst ein Ende – zum Schrecken aller, seiner Familie, seiner Freunde und Teamkollegen und aller Fans. Robert Enke zerbrach am Druck, den er sich selbst auferlegt hatte.

Der 32-Jährige litt seit Jahren an Depressionen und versuchte seine Krankheit mit allen Mitteln geheim zu halten, solange geheim zu halten, bis er keine Kraft mehr hatte sein Leben fortzuführen. Am 11.November 2009, auf den Tag genau 14 Jahre nachdem Robert Enke seine Profilaufbahn startete, entschied er sich gegen das Leben und beging Selbstmord.

Bereits kurz nachdem die schreckliche Nachricht an die Öffentlichkeit geriet, rätselten die Experten über die Hintergründe des Freitodes. Am darauffolgenden Mittwoch erklärte Enkes Ehefrau Teresa auf einer Pressekonferenz in der AWD-Arena den Medien, mit welchen unglaublichen Ängsten ihr verstorbener Ehemann zu kämpfen hatte. Bereits seit 2003 plagten den gebürtigen Jenaer Versagensängste und er litt an schwerwiegenden Depressionen. Aber niemand hielt den erfolgreichen Torhüter für suizidgefährdet, weder seine Frau, noch sein behandelnder Arzt, Dr. Valentin Markser.

Teresa Enke war sich sicher, dass Robert sein Leiden in den Griff bekommen wird, nicht zuletzt nach dem Tod seiner Tochter Lara, vor drei Jahren. "Wir dachten, wir schaffen alles. Wir dachten, mit Liebe geht das. Aber manchmal schafft man doch nicht alles", sagte Teresa auf der Pressekonferenz. Sie selbst hatte ihn immer unterstützt, saß bei den Heimspielen auf der Tribüne und begleitete ihren Mann zum Training. Gerade in der letzten Zeit, als die Depressionsschübe ihres Mannes wieder akuter wurden, war Teresa eine große Stütze und hatte immer "(…) versucht, für ihn da zu sein, ihm Perspektiven und Hoffnung zu geben. Dass der Fußball nicht alles ist und dass es so viele schöne Dinge im Leben gibt, auf die man sich freuen kann, dass wir uns haben, dass wir Leila haben, dass wir Lara hatten. Das Wichtige war die Perspektive, dass es nichts Auswegloses gibt, dass es für alles eine Lösung gibt, wenn man zusammenhält – und das haben wir gemacht. Ich war immer dabei.“

Auch nach dem Tod seiner Tochter Lara stand der Torhüter nur zwei Tage später wieder zwischen den Pfosten – Im DFB-Pokal gegen Energie Cottbus. Schon damals, in der für Eltern wohl schwierigsten Situation ihres Lebens, setzte sich der 32-Jährige eine Maske auf, hinter der er allen Schmerz und seine tiefe Trauer zu verbergen versuchte. In jenem Spiel führte Enke seine Mannschaft zum Sieg, hielt im Elfmeterschießen einen Strafstoß und sicherte so den Einzug in die nächste Runde. Immer wenn Robert Enke von den Schattenseiten des Lebens getroffen wurde, suchte er seine Ablenkung im Sport. Fußball war sein Leben.

Robert Enke war jedoch keiner, der die Mannschaft mit lauten Ansprachen zu motivieren versuchte, oder ein Showman, der auf dem Platz mit einem rosafarbenen Trikot auffiel. Robert Enke war ein ruhiger und sachlicher Profi, der durch seine äußerst sensible Art und seine Persönlichkeit die Sympathie der Fans erlangte. Auch Enkes Ehefrau war immer ein Befürworter von Robert Enkes Haltung zum Sport. "Der Fußball war alles, es war sein Leben, sein Lebenselixier, es war alles. Es hat ihm Halt und Kraft gegeben, die Mannschaft. Als es ihm scheinbar ein bisschen besser ging, in dieser Phase war alles so schön, auch wieder ein Teil der Mannschaft gewesen zu sein. Und das war auch damals in Barcelona, wo er aussortiert wurde, wo er auch krank war. Da hat er dann auch gesagt, es ist so schön, bei der Mannschaft zu sein, mit den Jungs Spaß zu haben. Das Training war für ihn der Halt. Als er jeden Tag dahinfahren konnte, das war für ihn das Wichtigste in dieser Situation, das Training, die Mannschaft."

Nun, wenige Tage nach dem Freitod des Torhüters, scheinen mehr Menschen über das Gebilde Profifußball nachzudenken. Ist in einer Welt, in der es nur um Erfolg und Geld geht überhaupt noch Platz für Einzelschicksale, für Menschen, die ihr eigenes Leben in den Hintergrund rücken, nur um nicht aufzufallen und zu funktionieren? Immer wieder heißt es „die Profis, die haben nichts zu tun. Kicken ein bisschen und kassieren das große Geld.“ Sicherlich sind Ablösesummen von 94 Millionen Euro angesichts der aktuellen Weltlage nicht gerechtfertigt, aber der Tod von Robert Enke zeigt, dass es kein Leichtes ist, ein Profi zu sein. Im Fußball gibt es Tabuthemen, die seit je her todgeschwiegen werden. Darunter gehört neben Depressionen auch Homosexualität. Es gibt mit großer Sicherheit auch im Fußballgeschäft Spieler, die ihre Homosexualität vor den Mitspielern, dem Trainer und dem Verein, aber vor allem auch vor Fans und der Öffentlichkeit verheimlichen müssen. Zu groß wäre die Gefahr, seine Karriere wegen der ständigen Ängste im Macho-Geschäft Fußball, beenden zu müssen.

Genau so ist es auch bei der Krankheit Depression. Vor wenigen Jahren beendete ein junger und überaus talentierter Fußballer seine Karriere mit nur 27 Jahren. Sebastian Deisler, einst als „Basti-Fantasti“ angepriesen und für eine horrende Ablöse von der Berliner Hertha zum großen FC Bayern gewechselt, hielt dem Druck durch die Medien und die Fans, aber vor allem durch sich selbst, nicht mehr stand. Er hing seine Fußballschuhe an den Nagel und verschwand aus der Öffentlichkeit. Auch Gabor Kiraly, heute Torhüter beim Zweitligisten TSV 1860 München, litt an Depressionen. Er wusste nicht recht mit der Verantwortung zwischen den Pfosten, seinen Leistungsschwankungen und seinen Versagensängsten umzugehen. Genau wie Sebastian Deisler suchte auch er Hilfe bei Ärzten und ließ sich behandeln.

Robert Enke hatte Angst, diesen Schritt zu wagen. Er ließ sich ambulant von Dr. Markser behandeln, lehnte aber eine stationäre Behandlung strikt ab. Zu groß war die Angst, im Fußballgeschäft gebrandmarkt zu werden und gar die Fürsorge für die adoptierte Tochter Leila zu verlieren. Seine Ängste hatte er seiner Ehefrau mitgeteilt, die ihn aber immer wieder aufbaute – Auch nach den sportlichen Rückschlägen in Barcelona und Istanbul und den Verletzungen, die ihn im Kampf um die Nummer Eins im Tor des DFB immer wieder zurück warfen. Bei Enkes Trauerfeier am Sonntag fanden wieder rund 45.000 Zuschauer den Weg in die Hannover AWD-Arena. Aber dieses Mal sahen sie, wie ihr Idol ein letztes Mal den Platz verließ.

Hannover 96-Präsident Martin Kind sagte in einer bewegenden Andacht: "Robert, du warst eine Nummer Eins im echten Sinne des Wortes." Auch Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, sprach in der Arena: "Die Welt ist nicht im Lot. Wir brauchen doch keine fehlerfreien Roboter. Wir brauchen Menschen mit Ecken und Kanten und mit allen ihren Schwächen und ihren wunderbaren Eigenschaften." Jetzt, knapp eine Woche nach dem tragischen Tod von Nationaltorhüter Robert Enke bleibt vieles zurück. Trauer, Schmerz, eine Leere. Aber vor allem die Erkenntnis, dass Fußball eben nicht alles ist!“

Alle wollten Abschied nehmen

Ganz Deutschland trauert um Robert Enke

Am heutigen Sonntag fand der Abschied von Nationaltorhüter Robert Enke (†32) im Stadion seiner einstigen Mannschaft Hannover 96 statt. Es sollte die größte Trauerfeier in Deutschland seit 40 Jahren werden. Seine Witwe Teresa, viele Angehörige, Freunde, Kollegen und auch Fans gaben ihm die letzte Ehre. Der Sarg des verstorbenen Sportlers wurde von Per Mertesacker und Michael Ballack, der mit dem Torwart seit dem 13. Lebensjahr befreundet war, im Mittelkreis des Spielfeldes platziert.

Der katholische Pfarrer Heinrich Plochg hielt eine bewegende Trauerrede. Unter anderem mit den Worten: „Robert Enke war nicht nur ein Idol, sondern für Viele ein Ideal – ein ideales Vorbild.“ Alle Anwesenden waren zu Tränen gerührt. In den Gesichtern der Menschen erkannte man zum einen tiefe Trauer, zum anderen Fassungslosigkeit. Zum Schluss wurden noch einmal Bilder aus seiner Karriere auf der Stadionleinwand gezeigt. Einer der emotionalsten Momente aber war der, als sechs Spieler von Hannover 96 den Sarg ihres verstorbenen Kameraden vom Platz trugen. Im Anschluss an die Zeremonie wurde der Leichnam von Enke nach Neustadt gebracht, wo er am frühen Nachmittag im engsten Familienkreis beigesetzt wird.

Viele Menschen nahmen Abschied

Trauergottesdienst für Robert Enke

Tausende Menschen wollten sich die ökumenische Trauerfeier für Robert Enke (†32) nicht entgehen lassen und strömten zur Marktkirche in Hannover, wo der Gottesdienst stattfand. Rund 1000 Kirchenbesucher fanden darin einen Platz. Darunter waren auch seine Witwe Teresa, Oliver Pocher (31), DFB-Präsident Theo Zwanziger, der gesamte Trainerstab der Nationalmannschaft und Michael Ballack (33), der mit Enke schon seit seinem 13. Lebensjahr befreundet war.

Landesbischöfin Margot Kässmann hielt die Predigt ab und schloss die bewegende Zeremonie mit den Worten: „You"ll never walk alone - nein, du gehst nicht allein.“ Im Anschluss daran begaben sich die Trauergemeinde sowie über 30.000 Fans zum Stadion von Enkes Verein Hannover 96.

Am kommenden Sonntag soll obendrein um elf Uhr eine Gedenkfeier in der AWD-Arena in Hannover stattfinden.

Der Tod von Nationalkeeper Robert Enke schockiert ganz Fußball-Deutschland! Am gestrigen Abend verstarb der erst 32-jährige Bundesliga-Profi, nach einem tödlichen Zwischenfall an einem Bahnübergang in Neustadt bei Hannover.

Wie inzwischen bekannt wurde, wählte Robert Enke selbst den Freitod und entschuldigte sich in einem Abschiedsbrief bei all seinen Angehörigen für die „bewusste Täuschung seiner seelischen und psychischen Situation“. Deutschland trauert um einen Spitzensportler, der stets auf das Wohl der anderen bedacht war und sich nie mit Superlativen schmückte. Robert Enke war ein bemerkenswerter Sportsmann, der jedoch immer wieder von Schicksalsschlägen getroffen wurde.

Wir wollen euch den Ausnahmesportler ein wenig vorstellen:

Am 24.August 1977 erblickte Robert Enke in Jena das Licht der Welt. Als Kind einer sehr sportbegeisterten Familie war sein Werdegang schon recht früh klar: Sport war die Marschroute. Sein Vater war ein erfolgreicher 400-Meter Hürdenläufer und seine Mutter spielte Handball. Auch seine beiden Geschwister bezeichnete der spätere Bundesliga-Profi als sehr sportlich. Bereits im frühen Kindesalter begann Enke mit dem Fußballspielen, versuchte sich zuerst als Stürmer, fand seinen Platz aber bald im Tor. Mit nur Acht Jahren wechselte Robert Enke von Jenapharm Jena zum großen FC Carl-Zeiss Jena. Damals hätte er sich bestimmt nicht erträumt in nur zehn Jahren zum Profikader des damaligen Zweitligisten zu gehören.

Sein Debüt im Profi-Team gab Enke im November 1995 gegen seinen späteren Club, Hannover 96. Doch schon bald wurden größere Vereine auf den Ausnahmesportler aufmerksam und so entschied sich der damals 22-Jährige für einen Wechsel zum Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Doch anstatt zu spielen, wartete Enke zwei Jahre lang auf der Ersatzbank auf seine Chance sich zwischen den Pfosten zu beweisen. Erst in der Saison 1998/99 wurde Enke zum Stammtorhüter in der Bundesligamannschaft von Mönchengladbach. Trotz seiner atemberaubenden Reflexe und seiner unglaublichen Paraden konnte aber auch Enke nicht den Abstieg der „Fohlen“ verhindern.

Im darauffolgenden Sommer schloss sich Robert Enke dem portugiesischen Traditionsverein Benfica Lissabon an. Enke wurde zu einem Leistungsträger der damaligen Millionentruppe und schließlich auch Kapitän. Aber auch hier blieb dem gebürtigen Jenaer ein sportlicher Erfolg verwehrt und Enke suchte eine neue Herausforderung. 2002 wechselte er zum spanischen Rekordmeister, dem FC Barcelona, der zu dieser Zeit vom jetzigen Bayern-Trainer Louis van Gaal trainiert wurde. Aber auch hier versauerte der Keeper auf der Bank, anstatt sich in der Primera Division mit den spanischen Clubs zu messen.

In einem Interview, das Enke vor einiger Zeit gab, spricht Robert Enke von der bis dato schwierigsten Zeit seines Lebens. Wir inzwischen bekannt wurde, begannen in jenen Tagen seine Depressionen und Versagensängste, die gestern Abend zu seinem Tod geführt haben. Man kann sagen, dass der Transfer nach Barcelona ein echter Karriereknick für Robert Enke war, denn schon im darauffolgenden Sommer, ließ er sich mangels Einsatzzeit auf ein Ausleihgeschäft zu Fenerbahce Istanbul ein. Doch dieser Wechsel wurde zu einem sportlichen Desaster. Enkes erstes Spiel ging verloren und die Fans von Fenerbahce bewarfen ihn mit Gegenständen, woraufhin er seinen Vertrag auflöste.

Um sich schnell wieder sportliche Erfolge zu erarbeiten, einigte sich Enke im Januar 2004, mit seinem formalen Arbeitgeber FC Barcelona, auf ein Ausleihgeschäft zum spanischen Zweitligisten CD Teneriffa, wo er wieder sportlich überzeugen konnte. Nach einem halbjährigen Gastspiel auf der Kanareninsel wechselte Enke zurück in die Bundesliga, wo er sich Hannover 96 anschloss. Von Beginn an wurde Robert Enke zu einem Leistungsträger der Mannschaft und ist seitdem mehrfach im Rahmen von Umfragen mehrerer Fachmagazine von den Bundesligaspielern zum besten Torwart gewählt worden.

Fußball war für Robert Enke alles. Sein Leben, sein Lebenselixier, seine Lebensphilosophie.

Die Mannschaft in Hannover und auch das DFB-Team gaben dem 32-Jährigen den nötigen Halt und boten ihm die gewollte Abwechslung. Doch im Jahr 2006 erlebte Robert Enke wohl seine größte Niederlage. Der Keeper musste den Tod seiner Tochter Lara hinnehmen, die an einem angeborenen Herzfehler starb. Nach diesem Schicksalsschlag erholte sich der Torhüter nur sehr schwer. Wie sein Arzt, Dr. Valentin Markser mitteilte war Robert Enke nach dem Tod seiner Tochter fast täglich in der psychologischen Praxis des Kölner Arztes.

In seinem Abschiedsbrief entschuldigte sich Enke für die „bewusste Täuschung seiner seelischen und psychischen Situation“. Am 10. November 2009 fand Robert Enke wohl keinen Weg mehr aus seiner scheinbar aussichtslosen Situation. Er wählte den Freitod und setzte somit seinem Leben ein Ende. Deutschland trauert nicht nur um einen der besten Torhüter dieser Tage, sondern auch um einen bewundernswerten Sportsmann, einen bewundernswerten Menschen und auch einen guten Freund.

Gestern Abend erreichte uns die schreckliche Nachricht vom Selbstmord des deutschen Nationaltorhüters Robert Enke. Wie inzwischen bekannt wurde, bestätigten sich erste Annahmen, dass der Keeper seinem Leben selbst ein Ende setzte.

Nach Angaben der Polizei wurde unweit von der Unglücksstelle in Enkes Auto ein Abschiedsbrief gefunden, in dem sich der 32-Jährige aus dem Leben verabschiedete. Robert Enke hinterlässt eine Ehefrau, die nach dem Tod der gemeinsamen Tochter vor drei Jahren nun auch noch den Verlust ihres geliebten Mannes verkraften muss.

Auch die Fußball-Welt kann diese unglaubliche Tragödie nicht fassen. "Wir sind alle geschockt, uns fehlen die Worte.", sagte Oliver Bierhoff, Manager der Nationalmannschaft. Jörg Schmadtke, der Sportdirektor von Hannover 96 sagte: "Ich bin derzeit nicht in der Lage, mich genauer zu äußern. Es ist schlimm." Auch Franz Beckenbauer bekundete seine Trauer: "Ich bin unendlich traurig. Wenn man eine solche Nachricht bekommt, werden alle anderen Probleme ganz klein." - „Deutschland verliert einen Ausnahmesportler und einen sensiblen Menschen, der für viele ein Vorbild war. Wir trauern um ihn und unser Mitgefühl ist bei seiner Frau, seiner Familie, seinen Angehörigen und vielen Freunden.", meinte Christian Wulff, der Ministerpräsident Niedersachsens. Auch Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt und Vorstandsmitglied der DFL war nach der Nachricht zutiefst betroffen: "Mir fehlen die Worte, ich bin total schockiert. Da wird einem klar, wie unbedeutend die Scharmützel in der aufgeblasenen Bundesliga sind.“ Auch sein ehemaliger Trainer, Ewald Lienen äußerte sich zum Tod des Ausnahmesportlers: "Das ist unvorstellbar. Ich habe bereits mit Weggefährten und Teamkollegen wie Steven Cherundolo, Michael Tarnat und Hanno Balitsch gesprochen. Für uns alle ist es ein unfassbarer Schlag, den wir kaum in Worte fassen können. Dass er in so einer Situation war, so etwas ins Auge fassen konnte, tut mir unendlich leid und unendlich weh."

Heute wurde auf einer Pressekonferenz seines Vereins, Hannover 96, über die Hintergründe des Todes von Robert Enke gesprochen. Seine Ehefrau Teresa sprach zu den zahlreichen betroffenen Journalisten und sagte, dass sich ihr Ehemann in akuten Depressionen befand. Jedoch wollte er aus seinem Tal selbst herauskommen und wollte zum Wohle der Familie und seines Sports niemanden mit in seine Probleme reinziehen. Im Nachhinein bleibt nur die Trauer für alle Angehörigen, Freunde und seine Fans. Mit Robert Enke verliert Deutschland einen Ausnahmesportler, einen liebevollen Familienvater und einen bewundernswerten Sportsmann, der durch viele Schicksalsschläge getroffen wurde.

Fußball-Deutschland trauert um Robert Enke. Auch wir von PromiFlash.de sind in Gedanken bei seiner Familie, seinen Freunden und allen Angehörigen. Ruhe in Frieden, Robert!

Heute abend ist der Nationaltorhüter und Spieler von Hannover 96 verstorben. Wie es aus Polizeikreisen laut Spiegel Online hieß, gab es einen Unfall auf einem Bahnübergang. Erste Untersuchungen deuteten auf Selbstmord hin, so die Polizei. In den letzten Monaten hatte Robert Enke bereits aufgrund einer nicht näher geklärten Virusinfektion mehrere Länderspiele verpasst. Robert Enke wurde 32 Jahre alt und hinterläßt seine Frau und eine acht Monate alte Tochter.

Wir bei Promiflash.de sind geschockt und uns fehlen die Worte. Ruhe in Frieden Robert Enke.

+++UPDATE+++
Fußball-Deutschland reagiert geschockt auf den plötzlichen Tod von Robert Enke.

+++UPDATE+++
Wie konnte dieses schreckliche Unglück geschehen? Erste Hintergrund-Informationen zu Robert Enkes Tod.

Facebook Icon

Nur die besten Promi-News:
Werde jetzt Fan auf Facebook!

PromiFlash-Newsletter

Alles über die Stars per E-Mail. Hier E-Mail-Adresse eintragen: