Es war eine der Schock-Nachrichten des vergangenen Sommers: Am 20. Juni 2011 verunglückte der Jackass-Stuntman Ryan Dunn (†34) tödlich bei einem Autounfall. Völlig betrunken steuerte er seinen Porsche frontal gegen einen Baum – und verstarb dabei nicht nur selbst, sondern auch sein Beifahrer Zachary Hartwell kam dabei ums Leben. Jetzt klagen dessen Eltern: Sie erheben Anspruch an Ryans Nachlass.

Aber auch gegen die Bar, in der sich Ryan Dunn vor dem Crash stolze 1,96 Promille angetrunken hatte, bevor er mit 210 km/h gegen das Hindernis krachte, werden die Eltern des Verstorbenen vor Gericht ziehen. Denn auch der Barbesitzer trage die Verantwortung für den tragischen Unfall, immerhin hätte er Dunn nichts mehr zu trinken geben dürfen, nachdem dieser schon deutlich zu viel intus hatte. Zachs Eltern werden auf eine unbestimmt hohe Summe klagen – mit der Begründung, dass sie die Nähe ihres Sohnes verloren haben. Zudem wollen sie, dass aus Dunns Nachlass auch diejenigen Kosten gedeckt werden, die konkret mit dem Tod ihres Sohnes zusammenhängen, etwa der Betrag, den die Beerdigung gekostet hat. Ein weiterer Anklagepunkt wird „die Angst, der Schmerz und das Leid, das Zach vor dem Aufprall“ verspürt hat, sein.

Zu guter Letzt wollen sie noch eine Entschädigung für das Gehalt, welches Zach im Laufe seines Lebens wohl verdienen hätte können. Denn diese Unterstützung würde ihnen nun ebenfalls fehlen, wie TMZ berichtet. Aber egal, wie viel Geld sie letztendlich vor Gericht erstreiten werden – ihren Sohn wird ihnen das leider nicht mehr zurückbringen können.