Nach dem Tod von Sage Stallone (†36) am vergangenen Freitag wird weiterhin über die mögliche Todesursache sowie die genauen Umstände seines Ablebens spekuliert. Immer mehr Menschen, die in der letzten Zeit mit ihm in Kontakt standen, melden sich nun zu Wort, um ihre Version der Geschichte an die Öffentlichkeit zu bringen.

Erst gestern wurde berichtet, der älteste Sohn von Hollywood-Schauspieler Sylvester Stallone (66) habe schon seit Tagen in seiner Wohnung gelegen. Jetzt sagte Robert Rhine, der Chefredakteur des Magazins „Girls And Corpses“, der in Sages Haus zuletzt für ein Fotoshooting zugegen war, gegenüber TMZ, dass der 36-Jährige völlig neben sich gestanden habe. Zunächst hätte Rhine 45 Minuten vor verschlossener Tür warten müssen, bis ihm endlich geöffnet wurde. Dann wäre Sage auffallend geworden und habe wirre Dinge geredet. Für Rhine ist klar: Sage hatte definitiv Substanzen konsumiert, die sich auf sein Bewusstsein auswirkten. Auch das Haus des Toten sei in einem schlechten Zustand gewesen und Sage habe verwahrlost gewirkt. Zwar habe er nicht gesehen, dass der Verstorbene etwas zu sich genommen hat, doch Rhine ist sich sicher, dass Sage' Verhalten einen triftigen Grund hatte.

Ein anderes Bild skizziert jedoch Anwalt Georg Braunstein, der über Jahre hinweg mit dem Schauspieler befreundet war. Nach seiner Aussage könne Sage gar nicht über mehrere Tage bereits tot in seinem Anwesen gelegen haben, denn noch 17 Stunden vor seinem Tod habe Sage auf Facebook Fotos hochgeladen. Weiterhin soll Sage nie mit Drogen oder Alkohol in Berührung gekommen sein. Wer nun letztlich die Wahrheit spricht, wird sich im Verlauf der Obduktion klären, die bislang noch aussteht.