Sebastian Koch (50) spielt den Russen Komarov im fünften Teil der "Stirb langsam"-Filmserie. Er darf in dem Film Seite an Seite mit Action-Star Bruce Willis (57) in dessen Paraderolle des John McClanes spielen. Und das hat ihm eine Menge Spaß gemacht, vor allem da Bruce sich manchmal durchaus Platz zum Improvisieren gelassen hat.

"Es gab eine Szene, die am Ende nicht im Film gelandet ist", erzählt Sebastian Koch Promiflash im Interview. Wir haben in einem Waffen-Laden gespielt. John [Bruce Willis] und Jack [Jai Courtney (26)] wollten Waffen einkaufen, ich habe darauf gedrängelt, dass ich zu meiner Film-Tochter muss, die sich in Lebensgefahr befindet. Bruce wollte bezahlten und die Szene sah vor: Kreditkarte raus und gehen. Er holt die erste Karte raus, stockt und meint: 'Das ist nicht die richtige.' Er nimmt sie zurück, flirtet mit der Kassiererin, dann geht er drei-vier Minuten fünf Kreditkarten durch und nimmt am Ende die sechste, mit der er dann bezahlt. Die ganze Zeit laufen sechs Kameras dabei."

Für ihn seien solche Szenen sehr frisch und angenehm gewesen: "Für einen solchen Film ist so eine Szene vom Timing her so kontraproduktiv, dass es gerade wieder spannend ist. Manchmal entwickeln sich Sachen, die vielleicht gar nicht alle im Ergebnis zu sehen sind, aber viel Spaß machen und wenn sie am Ende drin sind, auch den Film einen ganz eigenen Stempel aufdrücken."

Und auch wenn die improvisierte Ladenszene nicht zu sehen ist, könnt ihr euch aktuell "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" im Kino anschauen und davon überzeugen, wie gut so ein toller Schauspieler wie Sebastian Koch in das große Actionkino passt.