Jemand, der so sehr im Fokus steht wie Shia LaBeouf (25) mit Transformers 3 in diesem Sommer, scheint alles richtig gemacht zu haben. Oder etwa doch nicht? Dem Details-Magazin erzählte er in der aktuellen Ausgabe, dass er in seiner jungen Karriere bereits einige große Rollen ausgeschlagen habe.

Ein Schauspieler, der schon in zahlreichen großen Hollywood-Streifen zu sehen war, bekommt natürlich viele Rollenvorschläge. Da ist es wichtig, die Drehbücher genau zu lesen und sich zu entscheiden, welche Blockbuster die eigene Karriere weiter nach vorne bringen. Shia habe seine Auswahl kritisch getroffen und dabei die Hauptrolle im Planet der Affen-Sequel abgelehnt. Dies ist vielleicht nicht ganz so tragisch, doch unter den Optionen sei auch die Hauptrolle in 127 Hours und eine Rolle in The Social Network von David Fincher (48) gewesen. Das ist dann schon deutlich schmerzlicher, denn James Franco (33) und Jesse Eisenberg (27) haben für die Filme Oscar-Nominierungen und vehementes Lob der Kritiker bekommen. Außerdem wollte Shia nicht die Nachfolge von Matt Damon (40) in der „Bourne“-Filmreihe übernehmen – diese Rolle ging nun an Jeremy Renner (40). Ebenfalls eine mutige Entscheidung von Shia LaBeouf, denn die „Bourne“-Trilogie war äußerst erfolgreich.

Gegen einen möglichen fünften Teil von „Indiana Jones“ sprach sich Shia allerdings nicht aus, wie er in einem Interview mit MTV.com bestätigte. Das ist dann schon fast seltsam, denn der vierte Teil erntete, ebenso wie die „Transformers“-Teile eher maue Reaktionen von den Kritikern. Vielleicht sollte Shia sich noch ein paar Ratschläge bei der Rollenwahl einholen. Aktuell ist er ein heißer Name in Hollywood, aber eine gelobte Charakterrolle würde ihm keineswegs schaden.