Snoop Dogg (40) scheint es schon von langer Hand geplant zu haben: Er wird sich nun nicht mehr der Hip-Hop-Musik verschreiben, sondern eine richtig gechillte Reggae-Platte auf den Markt bringen! Unter seinem neuen Künstlernamen „Snoop Lion“ erfindet er sich musikalisch neu – privat hat er aber schon länger das eine oder andere „Reggae-Klischee“ vollends bedient.

Da wäre zum Beispiel seine Affinität zu Marihuana. Dass er zur Entspannung gerne einmal hier und da Gras raucht, ist längst kein Geheimnis mehr. Aber nicht alle wollen das einfach so kommentarlos stehenlassen. Wie zum Beispiel die Behörden des nordeuropäischen Landes Norwegen. Die haben Snoop jetzt nämlich kurzerhand für volle zwei Jahre aus ihrer beschaulichen Landschaft verbannt, weil er mit ein klein wenig grünem Wundermittel ins Rentierland einreisen wollte. Wie die Daily Mail berichtet, ließ der Künstler aber über einen seiner Sprecher vermelden, dass „er mit dieser Entscheidung gut leben könne“. Den konkreten Anlass für Snoops Einreiseverbot bildete dessen Ankunft am Flughafen Kristiansand-Kjevik im Juni, wo er rund acht Gramm der Droge bei sich hatte. Ein Spürhund entdeckte die illegale Fracht in Snoops Habseligkeiten, die Konsequenz der Behörden war schnell gezogen.

Nun kann „Snoop Lion“ seine norwegischen Fans zwar für eine ganze Weile nicht mehr beglücken, aber zum Trost bleibt ihm ja auch in der Heimat genug zu tun: Wie er in einem Radio-Interview erzählte, wolle er mit Präsident Barack Obama (50) darüber verhandeln, sein kleines Entspannungs-Kraut in den USA zu legalisieren. Ob das realistisch ist, ist zwar fraglich, aber so kann wenigstens niemand von dem Rapper behaupten, dass ihn Kiffen ambitionslos machen würde.