Schon von Anfang an stand es nicht gut um das Popstars-Duo Some und Any. Beim Finale gab es ordentlich Buhrufe, als das Ergebnis verkündet wurde, weil sich viele Fans die Konkurrenz Nik und Elif als Sieger wünschten. Und auch im Anschluss hatten Leo (20) und Vanessa (18) nicht gerade viel Erfolg in den Charts. Ihre Single „Last Man Standing“ schaffte es gerade mal auf Platz 16, ihr Debütalbum „First Shot“ sogar nur auf den 47. Kein Wunder also, dass das Duo schnell wieder weg vom Fenster war und sich schon nach wenigen Wochen auflöste. Jetzt sprach Sänger Leo in einem Interview mit der In erstmals über seine Zeit bei Some and Any und darüber, dass er nicht wirklich glücklich war.

Leo, der sich schnell wieder einen Job in einem Bekleidungsgeschäft suchen musste, weil er seine Rechnungen nicht mehr bezahlen konnte, fühlte sich zu wenig unterstützt von den Mentoren. „Man investierte keinen müden Cent in uns.“ Er ging sogar noch weiter und erklärte ganz offen: „Wir wurden wie Marionetten behandelt, hatten null Mitspracherecht.“ Allem Anschein nach gefiel ihm an der ganzen Some und Any-Situation so einiges nicht. Das fing schon mit dem Namen der Band an: „Der Name der Band war mies“, sagte der Schweizer mit Brasilianischen Wurzeln der Zeitschrift.

Ob und wie er noch im Kontakt mit seiner Kollegin Vanessa ist, ist leider nicht bekannt, aber wenigstens schienen die beiden sich gut zu verstehen und konnten sich gegenseitig Kraft geben. Die hübsche Blondine und der Latino wohnten ja sogar schon mal zusammen. Mittlerweile ist Leo aber wieder zurück zu seinen Eltern gezogen und schmiedet schon eifrig Pläne für eine eigene Solo-Karriere. Da kann man dem sympathischen Sänger nur Glück wünschen und hoffen, dass die Sieger der nächsten Staffel mehr Erfolg im Musikbusiness haben.