George Clooney stammt aus einer Schauspielfamilie. Schon als Fünfjähriger durfte er seinem Vater die Texttafeln für eine Quizsendung halten. Während der 1980er Jahre vermittelte ihm dann seine Tante einige Auftritte in TV-Serien wie „Trio mit vier Fäusten“ oder
Golden Girls. Eine etwas größere Rolle bekam er schließlich in „Roseanne“, wo er ihren Chef Booker Brooks mimt, der schließlich auch mit Roseannes Schwester zusammen kommt.
Den Durchbruch schaffte George dann als TV-Arzt Dr. Doug Ross in
Emergency Room. Rund um seine Rolle bildete sich eine unglaublich große Fanbase, sodass auch Hollywood auf ihn aufmerksam wurde. Dort sorgte er aber schnell dafür, dass er nicht auf die Rolle des schelmenhaften Womanizers festgelegt werden konnte.
Ein Meilenstein dafür war auch Robert Rodriguez' Film „From Dusk Till Dawn“ (1996), in dem er neben Quentin Tarantino (50) und Juliette Lewis die Hauptrolle spielte und Kultstatus erreichte. Damit hatte er auch die Gunst der männlichen Kinogänger gewonnen.
Die Damen lagen ihm aber natürlich weiterhin zu Füßen.
Vier Jahre lang war er mit der Schauspielerin Talia Balsam verheiratet (1989-1993), danach entschied er sich dafür, dass die Ehe nicht sein Ding sei und beließ es lieber bei einfachen Beziehungen, die auch ohne Kinder bleiben sollten. Über einige Jahre gab es dafür einen anderen, etwas ungewöhnlichen Wegbegleiter – George wohnte mit Hängebauchschwein Max zusammen, bis der tierische Mitbewohner 2006 verstarb.
1999 erweiterte das Multitalent seine filmische Arbeit. George gab mit „Kilroy“ sein Debüt als Drehbuchautor und Produzent. 2002 folgte sein Regiedebüt bei „Confessions of a Dangerous Mind“.
Seitdem hat George in allen Bereichen zahlreiche Filme erfolgreich umgesetzt. Schwer vorzustellen, dass seine Kollegen ihn als Clown bezeichnen, der am Set häufig mit seinem Schabernack die Kollegen in den Wahnsinn treibt.
Wahnsinnig machen die ganzen Projekte wohl auch seine Freundinnen, denn George bekräftigte regelmäßig, dass es kaum eine Frau länger als drei oder vier Jahre mit ihm aushalte, da er einfach die Arbeit vor die Beziehung stelle.
Dazu kommt, dass der bekennende Kriegsgegner zahlreiche politische Projekte unterstützt und sich sowohl für Menschenrechte als auch für alternative Energien einsetzt.
Eine Menge Lorbeeren für George. Da wollen wir aber nicht verschweigen, dass auch er Sünden auf seinen Kerbholz hat.
1997 war er in „Batman & Robin“ der wohl schlechteste Batman-Darsteller aller Zeiten und sorgte dafür, dass Batman acht Jahre dem Kino fern blieb.