Die Hauptrolle in Klassikern wie „Top Gun“, „Rain Man“, „Tage des Donners“ und nicht zuletzt der Mission: Impossible-Reihe haben Tom Cruise zu einem der größten Hollywood-Darsteller der Filmgeschichte gemacht. Dabei wollte er ursprünglich gar nicht Schauspieler werden und hatte noch ganz andere Pläne: Wer dem 14-jährigen Tom über den Weg lief, hätte sicherlich nicht gedacht, dass aus dem Jungen einmal einer der bekanntesten Schauspieler der Welt wird. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits 15 Schulwechsel hinter sich, da seine Familie sehr arm war und keinen festen Wohnsitz hatte.
Die Eltern ließen sich scheiden, er selbst wollte eigentlich katholischer Priester werden. Eine bewegte Kindheit.
Hätte er es sich nicht anders überlegt, dann wären der Filmgeschichte einige Knaller entgangen.
Zuerst einmal „Top Gun“, der Streifen, mit dem Cruise seinen großen Durchbruch hatte. In dem äußerst erfolgreichen Flieger-Film aus dem Jahr 1986 spielte Cruise den furchtlosen Lt. Pete Mitchell, besser bekannt als „Maverick“. Der Film, sein Style und der tolle Soundtrack mit Songs wie „Take My Breath Away“ standen für die 80er und brachten weltweit mehr als 340 Millionen Dollar ein. Tom wurde mit seinem schelmischen Lächeln mit Schallgeschwindigkeit zum Megastar.
1992 bis 1996 erarbeitete er sich dann einen beachtlichen Rekord: Seine Filme „Eine Frage der Ehre“, „Die Firma“, „Interview mit einem Vampir“, „Mission: Impossible“ und „Jerry Maguire“ spielen jeweils über 100 Millionen Dollar ein. Keinem Schauspieler gelang es zuvor, fünf so große Coups zu landen.
Die „Mission: Impossible“-Reihe erwies sich nochmals als wahrer Karriere-Boost für Cruise. Ganze vier Teile wurden produziert – aus der ursprünglichen Serie rund um ein Team von Geheimagenten machte Cruise alias Ethan Hunt eine One-Man-Show.
Die Beliebtheit des Topstars nahm allerdings wieder ab, nachdem sein Engagement für Scientology an die Öffentlichkeit kam. Tom promotete die religiöse Bewegung öffentlich und soll mutmaßlich auch einer der Köpfe der Scientology-Kirche sein.
Unter Scientology heiratete Tom auch
Katie Holmes, mit der er eine Tochter namens
Suri Cruise hat.
Er offenbarte in The Oprah Winfrey Show seine Liebe und sprang vor Freude auf ihrer Couch herum. Eine Aktion, die in der Öffentlichkeit nicht besonders gut ankam. Zuvor war Tom bereits mit Mimi Rogers und
Nicole Kidman verheiratet. Der Größenunterschied zu Letzterer war ein beliebtes Thema in den Medien, denn Nicole konnte nie hohe Schuhe tragen, wenn sie sich zu zweit auf dem roten Teppich blicken ließen.