In Weißrussland haben die Finster-Rocker von Rammstein demnächst nicht mehr viel zu lachen, denn sie wurden von den Sittenwächtern des Landes zum Staatsfeind erklärt. Vielleicht war das Porno-Video zu „Pussy“ einfach zu viel für die Verantwortlichen, denn, so die Sorge, die Musiker würden „die weißrussische Staatsordnung“ zerstören.

Für die Rocker heißt das, dass sie ihr für den 7. März geplantes Konzert in der weißrussischen Stadt Minsk nicht spielen dürfen. Der Gesellschaftliche Rat für Sittlichkeit hat verlauten lassen, dass „eine Erlaubnis für ein Rammstein-Konzert ein Fehler ist, der uns viel kosten kann“. Da allerdings schon ein paar Karten über den Ladentisch gegangen sind, wird anscheinend in Erwägung gezogen, ein komplett abgestimmtes Konzert doch stattfinden zu lassen. Express online zitiert: „Gewalt, Masochismus, Homosexualität und andere Abartigkeiten“ würden in den Rammstein-Songs propagiert und richteten sich damit gegen weißrussische Werte.

Ob die Band ihren Auftritt nun also „entschärft“, damit auch die weißrussischen Fans ihre Idole zu sehen bekommen, oder ob das Land dann einfach von der Auftritts-Liste gestrichen wird, ist bis jetzt noch nicht bekannt.

Rammstein in Berlin
Getty Images
Rammstein in Berlin
Rammstein bei der Echo-Verleihung 2011
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Rammstein bei der Echo-Verleihung 2011
Till Lindemann in Sydney
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Till Lindemann in Sydney


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