Neun Tage ist es nun her, dass der beliebte Eisbär Knut (†4) ertrunken ist. Wie eine Obduktion des Tieres ergab, litt Knut ja bekanntlich an einer Hirnerkrankung. Geplant war, dass der Bär, nachdem die Todesursache nun geklärt ist, präpariert und ausgestopft wird und dann einen Platz in einem Museum bekommt. Jetzt hat der Berliner Zoo aber noch weitere Pläne.

Zur Erinnerung an den bekanntesten Bären der Welt, der elf Millionen Besucher in den Zoo lockte, will Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz (57) nun eine Bronze-Statue am Eisbär-Gehege aufstellen. Als junger Eisbär soll er dann über seine Artgenossen wachen. Diese Idee wird den Knut-Fans wohl eher gefallen, als der Plan, den Eisbären ausstopfen zu lassen. Denn immer mehr Menschen äußern ihren Unmut gegen diese Pläne des Zoos. „Warum lassen sie ihn nicht, nachdem sie festgestellt haben, woran er gestorben ist, einfach in Ruhe und begraben ihn; aber nein, er wird ausgestellt, obwohl er tot ist, damit er noch Geld einbringt“, beschwert sich Promiflash-Leser „Egermann“.

Doch der Zoo will an seinen Plänen festhalten. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagte Blaszkiewitz: „Viele unserer Tiere kommen ins Museum, das macht wissenschaftlichen Sinn. Wenn es unwürdig wäre, gebe es keine Naturkundemuseen.“ Also wird es Knut wohl bald als Baby-Bär-Bronze-Statue und als Ausstellungsstück im Museum zu sehen geben.

Eisbär Knut und Thomas Dörflein
BARBARA SAX/AFP/Getty Images
Eisbär Knut und Thomas Dörflein
Eisbär Knut und Eisbärin Giovanna
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Eisbär Knut und Eisbärin Giovanna
Eisbär Knut im April 2017
ARBARA SAX/AFP/Getty Images
Eisbär Knut im April 2017


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