Da leidet wohl jemand unter Sexentzug! Anders lässt sich das jedenfalls nicht erklären, was vor ein paar Tagen auf der Homepage von Sinéad O'Connor (44) zu lesen war. Die irische Sängerin, die durch ihren Song „Nothing Comapres 2 U“ weltweiten Ruhm erlangte, ließ sich ja erst im April von ihrem Mann scheiden, obwohl sie ja immer wieder behauptete, dass sie lesbisch sei. Klar ist nur, dass Sinéad auf jeden Fall sehr unter ihrem momentanen Notstand zu leiden scheint. Könnte das vielleicht auch daran liegen, dass man sie in letzter Zeit eher unvorteilhaft gekleidet sah?

Am 20. August entschied sie sich dann, gegen den Rat eines Freundes, einen Aufruf zu starten: „Meine momentane Lage, auf sexueller wie auch auf emotionaler Ebene, sieht so erbärmlich aus, dass wirklich jeder Gegenstand sehr ansprechend aussieht. Ich sage euch, Süßkartoffeln machen da das Rennen.“ Und auch in den nächsten Zeilen ist ihre Verzweiflung nicht zu überhören: „Unnötig zu erwähnen, dass es aufgrund meiner Karriere sehr schwer ist, einen Mann zu finden, der mich nur wegen meines (legendären) Hinterns will. Ich befinde mich gerade in der Blüte meiner Sexualität und bin viel zu schön, um wie eine Nonne zu leben. Es ist sehr deprimierend.“

Und natürlich stellt die Sängerin da auch einige Ansprüche an den Gesuchten: Er muss jünger sein als sie, in Irland leben, darf nicht Brian oder Nigel heißen, muss Arbeit haben, darf kein Haargel benutzen, muss seine Mutter lieben und eine eigene Wohnung haben. Mit einem nicht zu übersehenen Augenzwinkern fügt sie hinzu: „Er muss blind genug sein, zu denken, dass ich umwerfend aussehe!“ Schon vier Tage später schien dann Hoffnung am dunklen Sex-Horizont aufzuziehen und Sinéad erklärte die Suche für beendet, aber noch am selben Tag hieß es: „Traurigerweise hat der Gewinner dieser Suche gestanden, dass er eine schwangere Freundin hat.“ Also wurde die Suche fortgesetzt. Bisher ohne (bekanntes) Ergebnis.

Inzwischen waren auch die irischen Medien auf ihren skurrilen Aufruf aufmerksam geworden und betitelten sie als verrückt und wahnsinnig, mit so etwas an die Öffentlichkeit zu gehen. Es wurde sogar öffentlich darüber spekuliert, ob ihre Depressionen oder die Misshandlungen durch ihre Mutter im Kindesalter damit zusammenhängen könnten. Sinéad zu den Vorwürfen auf ihrer Homepage: „Vielleicht wird es für unhöflich, unangebracht, schmutzig, dumm, pubertär etc. angesehen, so unanständig über Sex zu reden. Aber es ist abscheulich und unverschämt das als verrückt zu bezeichnen. DAS ist verrückt!“

Wir fanden es jedenfalls mindestens genauso witzig wie Sinéad selbst und hoffen, dass sie ihre Durststrecke bald überwunden hat.

Sinéad O'Connor bei der "Albert Nobbs"-Vorstellung in NYC im Dezember 2011
Getty Images
Sinéad O'Connor bei der "Albert Nobbs"-Vorstellung in NYC im Dezember 2011
Sinéad O'Connor bei einem Konzert in Brüssel im April 2012
Getty Images
Sinéad O'Connor bei einem Konzert in Brüssel im April 2012
Sinéad O'Connor 2013 in Frankreich
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Sinéad O'Connor 2013 in Frankreich


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