Carolin Kebekus (31) schwimmt derzeit auf der Erfolgswelle ganz oben und hat eine ganze Menge zu tun. Derzeit ist sie mit ihrem ersten Bühnenprogramm „Pussy Terror“ auf Tour und hat ein gleichnamiges Buch dazu veröffentlicht. Promiflash hat mit der Komikerin gesprochen und wollte wissen, wie viel Biografisches denn in ihrem Programm steckt: „Viel, also ich rede darüber, wie ich aufgewachsen bin, wo ich herkomme. Und die meisten Geschichten sind mir auch so passiert, wie ich sie erzähle. Also eine richtige Lebensgeschichte ist es nicht, aber ich erzähle schon von meiner Kindheit und ein bisschen biografisch ist es schon.“

Carolin Kebekus
Agentur Dirk Völler, Köln
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Bei ihrem letzten TV Total-Auftritt erzählte sie bei Stefan Raab (45) davon, dass sie sogar schon mal im Knast war, allerdings nur für einen Auftritt. „Ich würde das nochmal machen, es war nett. Es war vor allem krass, das mal zu sehen. Ich war da richtig drin im Gefängnis. Ich hab total Schiss gehabt, weil ich dachte, alles was ich sage, kommt bei denen schlecht an. Ich dachte, die sind auch einfach mal schlecht drauf, weil im Knast abhängen macht bestimmt nicht so glücklich. Aber es war total cool“, erzählt sie uns. Raab sprach die Komikerin nicht nur auf ihr aktuelles Programm an, sondern auch auf ihre schicken Fransenstiefel. Auch wir wollten von Carolin wissen, wie sie denn zum Thema Mode steht. „Ich will natürlich immer supergeil aussehen. Ich habe auch super gerne Klamotten, aber ich gehe nicht gerne auf lange Shopping-Touren, ich besitze sie eben gerne“, gesteht sie. Doch was macht frau, wenn sie mal wieder neue Klamotten braucht? Carolin hat da eine ganz einfache Strategie: „Ich gehe meist in einen Laden und kaufe da alles. In Köln zum Beispiel gehe ich zu 'Diesel', kauf mir da alles und geh wieder nach Hause.“

Carolin Kebekus
Agentur Dirk Völler, Köln
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Ausgedehnte Schaufensterbummel sind also nicht ihr Ding. Auch in Sachen Trends ist sie nicht immer ganz auf dem neusten Stand: „Ich bin da häufig sehr spät. Wenn zum Beispiel Hosen in sind, die unten eng und oben weit sind, dann kotze ich da heute drüber und in ein paar Jahren ziehe ich sie dann an. Dann hab ich mich so daran gewöhnt, dass ich es dann auch okay finde.“ Doch natürlich ist es für sie immer wieder erfreulich, wenn jemand ihr Outfit lobt, wie besagte Fußbekleidung. „Das war cool, die waren ja auch von 'Diesel'. Es ist ja besser, wenn die Leute sagen: 'Die sind cool', als wenn dann käme: 'Was ist das denn für eine lächerliche Fransenscheiße.' Dann freut mich das natürlich, das heißt ja soviel wie: Das hast du gut ausgesucht, du bist ja doch nicht ganz wahnsinnig.“ Auch wenn sie jetzt keine Vollzeit-Fashionista ist, so achtet sie bei ihren Bühnenoutfits auf eine ganz bestimmte Sache: „Dass nichts rausfällt!“ Ob das Konzept auch weiterhin aufgeht, davon kann man sich auch nächstes Jahr noch häufig überzeugen, denn auch 2012 stehen weitere Tourtermine an.

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Promiflash
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