Die American Pie-Streifen bringen mit ihren witzigen Schauspielern und teilweise schlüpfrigen Gags nahezu jeden zum Lachen. Oft gehen die Witze dabei unter die Gürtellinie und man könnte sicher leicht den Anschein bekommen, die Filme wären reine Blödeleien. Die wahren Fans der Franchise aber wissen, dass weit mehr dahinter steckt: nämlich die tiefempfundene Geschichte der Freundschaft zwischen Jim, Kevin, Finch, Oz, Stifler, Michelle, Vicky und Heather.

Auch den Darstellern selbst ist es sehr wichtig, dass ihre Fans die Blödeleien von dem „Ernst“ der Story zu differenzieren wissen. Finch-Darsteller Eddie Kaye Thomas (31) ist sich auch sicher, dass besonders die Regisseure und Autoren des vierten Teils, Jon Hurwitz (34) und Hayden Schlossberg (33), einen großen Anteil daran haben, dass American Pie: Das Klassentreffen eine so schöne Geschichte geworden ist. „Ich denke, am Ende des Films bist du emotional darin verwickelt. Und was dieser Film brauchte, war ein emotionaler Kern, dass einem diese Leute wirklich wichtig sind. Im ersten Teil haben sich die Leute für Vicky, Jim und selbst Stifler – von dem jeder sagt 'Ach, der ist doch ein Arschloch' – interessiert, weil einfach eine Menge Herz mitspielt.“ Die beiden Regisseure waren vorher schon für den Erfolg von „Harold & Kumar“, bei dem auch Eddie mitwirkte, verantwortlich. „Und ich wusste, dass John und Hayden eine erfolgreiche Franchise mit 'Harold und Kumar' entwickelt hatten, weil die Menschen sich um sie sorgten. Es war nicht nur, weil sie high waren und dämliche Dinge gemacht haben. Sie waren einfach Leute, in die man sich hineinversetzen konnte und die sehr liebenswert waren.“

Eddie Kaye ist sich sicher, dass es auch genau das ist, was den vierten Teil zum Erfolg machen wird. „Und genau das war auch der Schlüssel zu 'American Reunion' – dass wir dieselbe emotionale Bindung wieder zurückgebracht haben. Und ich habe keinen Zweifel daran, dass wir das geschafft haben.“ Und selbst die Blödeleien, die natürlich auch in dem neuesten Werk der Reihe einen großen Anteil haben, werden die Zuschauer nicht soweit schockieren, dass sie den emotionalen Wert des Streifens nicht verstehen. „Der Schock wird nicht so groß sein. Ich denke, das ist ok, da Leute sich heutzutage alles, was sie sehen wollen, im Internet anschauen können. Und ich glaube nicht, dass wir jemals etwas gemacht haben, nur weil es schockierend war. Ich war mir immer sicher, dass Jason (33), der Sex mit dem Kuchen hatte, nicht nur lustig war, weil es verrückt war, sondern weil ich mir Jim vorstellen kann, wie er dachte 'Ich will das mal ausprobieren, bevor ich wirklich eine Frau bumse – ich will mal schauen, ob Oz recht hatte und ich übe das einfach mal.' Es kam einfach von Herzen. Und genauso waren alle verrückten Sachen, die wir getan haben, nicht dazu gedacht, zu schockieren.“

Jason Biggs und Jenny Mollen in New York City
Getty Images
Jason Biggs und Jenny Mollen in New York City


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