Die Kunststudenten Iman Rezai und Rouven Materne wollen mit ihrem Projekt „Die Guillotine“ der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten. Doch ihr vermeintlich künstlerisches Vorhaben ist so drastisch, dass es derzeit die Gemüter vieler hierzulande erhitzt und sogar Morddrohungen gegen die beiden zur Folge hat. Aber der Reihe nach...

Um die „kompakteste Reflexion der Gesellschaft“ darzustellen, bauten die ambitionierten Künstler eine farbenfrohe und voll funktionsfähige Guillotine. Ihrer Intention nach verkörpert dieses Henkerswerkzeug die Welt in all ihren kontrastreichen Facetten – den bunten und den tiefschwarzen. Doch damit nicht genug. Eine Online-Abstimmung darüber, ob mit dem Fallbeil ein Schaf getötet werden soll, ist ebenfalls Teil des umstrittenen Experiments. Das Tier soll den der Willkür unterworfenen und nur bedingt freien Menschen symbolisieren. Bis zum 17. Mai kann man über das Schicksal des Tieres richten – mit einem simplen Mausklick: Ja oder Nein?!

Derzeit finden sich auf YouTube einige Befürworter, doch der Protest überwiegt. Dieser geht sogar so weit, dass Forderungen laut wurden, die Studenten sollen doch ihren eigenen Kopf für die Aktion zur Verfügung stellen. Auf der Abstimmungsseite ist das Ergebnis derzeit jedoch nicht so eindeutig. Wird das Tier also tatsächlich mit der Guillotine enthauptet? In 20 Tagen wissen wir mehr...

Screenshot YouTube
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