Chloë Sevigny (38) ist eine Schauspielerin, die die Herausforderung sucht. Mit ihren Rollen in Filmen wie „Kids“, „American Psycho“ oder „Boys don't cry“ hat sie gezeigt, dass sie filmisch nicht gerade auf leichte Kost setzt. Doch der Dreh zu ihrem neuesten Projekt musste sie sich einer Aufgabe stellen, die sie an den Rand ihrer psychischen Kräfte gebracht hat. In der Serie „Hit and Miss“ verkörpert sie einen Transsexuellen vor der geschlechtsangleichenden OP.

Um alles so authentisch wie möglich aussehen zu lassen, wurde die Lady durch eine aufwendige Maske und eine Penis-Prothese zum Mann. Allerdings löste das bei der Schauspielerin immer wieder aufs Neue einen großen Gefühlsausbruch aus. „Ich habe jeden Tag geweint, wenn ich den Penis anlegen musste. Ich fühlte mich bloßgestellt, als täglich Menschen – mit denen du ja nicht schläfst – so nah an meine intimste Stelle kamen“, erklärte sie in einem Interview mit dem Culture Magazin. Das Anlegen des Fake-Penis' hat immerhin jedes Mal geschlagene eineinhalb Stunden in Anspruch genommen, in denen Maskenbilder im Schoß der Darstellerin zugange waren, um die Prothese anzulegen.

Nach dieser Prozedur konnte sie sich nur schwerlich an den Anblick gewöhnen. „Ich habe in den Spiegel geschaut und es war so seltsam. Ich fühlte mich einsam und extrem unattraktiv. Ich war unsicher, ob ich noch begehrenswert war, nachdem ich mir so etwas angelegt habe und Männer mich damit gesehen haben“, so der Hollywood-Star. Aus diesem Grund sei es eine der extremsten Rollen, die ich je verkörpert habe. Aber vielleicht hat ja gerade dieses Gefühlschaos geholfen, dass Chloë die Person, die sich im falschen Körper gefangen fühlt, glaubhaft mimen konnte.

Chloe Sevigny im Dezember 2019
Getty Images
Chloe Sevigny im Dezember 2019
Chloe Sevigny bei einer Preisverleihung
Getty Images
Chloe Sevigny bei einer Preisverleihung
Chloe Sevigny im Juni 2019
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Chloe Sevigny im Juni 2019


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