Gestern Abend ermittelten zum zweiten Mal die Tatort-Kollegen aus der Schweiz. Nachdem der erste Fall im August 2011 nicht unbedingt von guten Kritiken überhäuft wurde, sollte es diesmal an Nichts mangeln. Doch auch wenn das gestrige Thema durchaus Potential bot, so konnte der Krimi auch im zweiten Versuch die harten Kritiker nicht überzeugen.

Aber immerhin schalteten 7,01 Millionen Menschen ein, um dabei mitzufiebern, wie die Kommissare versuchten, den Mord an einem Luzerner Kinderchirurgen aufzulösen. Dieser führte in seiner Klinik Geschlechts-Operationen an Kindern durch und schnell fand man sich im sensiblen Thema der Intersexualität wieder. Leider war die Umsetzung des Tatorts jedoch eher holprig und auch die Synchronisation aus dem Schweizerdeutsch ins Hochdeutsche, sorgte für mehr negative Stimmen, als positive. Jedoch dürften sich die Macher damit trösten können, dass sie mit ihren Einschaltquoten immerhin stolze 23,6 Prozent des Marktanteils für sich entscheiden konnten.

Inwieweit sich die Kritik auf die Zukunft des Tatorts aus Luzern auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec bei der Premiere der Folge "Mia san jetzt da wo's weh tut"
Hannes Magerstaedt/Getty Images
Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec bei der Premiere der Folge "Mia san jetzt da wo's weh tut"
"Tatort"-Wand bei der Premiere der Episode "Tatort: Fünf Minuten Himmel" in Freiburg
Michele Tantussi/Getty Images
"Tatort"-Wand bei der Premiere der Episode "Tatort: Fünf Minuten Himmel" in Freiburg
Kirsten Hager (2.v.r.) auf einem "Tatort"-Photocall
Thomas Langer/Getty Images
Kirsten Hager (2.v.r.) auf einem "Tatort"-Photocall


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