„Individuell, weiblich und ideenreich!“ - so beschrieb „Einsatz in vier Wänden“-Moderatorin Tine Wittler (39) ihren Stil im Promiflash- Interview vor einigen Monaten. Tine ist selbstbewusst, lässt sich von Trends nicht verrückt machen und kleidet sich so, wie es ihr gefällt. Sie sieht wirklich immer top aus und weiß mit ihren oft farbenfrohen und gleichsam schicken Kombis zu überzeugen.

Leider gibt es aber immer wieder Menschen, die sich aufführen, als sei ihnen Schlimmes widerfahren, wenn sie sich mit Persönlichkeiten in Plus-Größen konfrontiert sehen. Das gängige Schönheitsideal ist nach wie vor ein äußerst fragwürdiges Thema. Tine Wittler wies nun in einem Radio-Interview mit dem Sender HR1 auf einen guten Punkt hin: „Auf der einen Seite wird so etwas wie Individualität ganz stark betont. Auf der anderen Seite ist jeder, der aus der Art schlägt, etwas, was Angst macht.“

Auch die 39-Jährige muss sich nach wie vor mit Intoleranz und schierer Dummheit anderer auseinandersetzten. Die Anonymität des Internets bot diverse Male Plattform für wüste Beschimpfungen ihrer Person. Tine erklärt auch, wie verletzend es sei, wenn sie über die Straße ginge und „ein 15-jähriger Bengel“ riefe ihr „fette Schlampe hinterher“. Die Moderatorin versucht allerdings über solchem Fehlverhalten zu stehen und ruft hingegen dazu auf, den Diskurs „Schönheitsideal“ an sich noch einmal zu überdenken. Blockiert ein Festhalten an solcherlei vorgefertigte Maßstäbe nicht? „Viele Frauen bleiben unter ihren Möglichkeiten, weil sie zu sehr die äußeren Ansprüche verfolgen,“ stellt Tine Wittler fest.

Tine WittlerThomas Moebus / WENN
Tine Wittler
Tine WittlerRTL / Axel Kirchhof
Tine Wittler
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