Gerade erst plauderte Hope Solo (30) aus, wie wild es bei den Olympischen Spielen abseits der Stadien normalerweise zugeht und schon gibt es neue Meldungen in Bezug auf die Sonderkategorie der Spiele: dem Matratzensport. Sportschütze Russell Mark (48) beschwerte sich über die vermeintlich unfaire Betteneinteilung für die Teilnehmer, denn er darf sich nicht mit seiner Frau Lauryn (32), ebenfalls Olympionikin, ein Zimmer teilen.

„Das Verrückte ist, dass es unzählige schwule Paare in der Mannschaft gibt, die sich einen Raum teilen. Wir werden diskriminiert, weil wir heterosexuell sind“, so die Mutmaßung des Australiers gegenüber der australischen Zeitung The Herald Sun. Er vermutet darin eine Art absichtliche Bestrafung, weil seine Liebste sich lediglich im Bikini mit einem Gewehr für ein Männermagazin ablichten ließ. „Diese Bilder haben unser Olympiakomitee richtig verärgert, das war wohl zu viel. Dabei sollten sie sich für jedes Paar, ob verheiratet oder nicht, ein Bein ausreißen, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.“

Der verantwortliche Delegationsleiter Nick Green sieht die Sache jedoch anders und wies alle Vorwürfe vehement zurück: „Das ist ganz einfach nicht wahr. Die Betteneinteilung wurde mit dem einzigen Ziel vorgenommen, jedem Athleten ein Zimmer im Dorf zu geben.” Trotz Russells offener Kritik sieht es so aus, als würde sich nichts an der Schlafsituation ändern und er müsse während der Spiele nachts wohl auf die Gesellschaft seiner Frau verzichten.

Michael Phelps, Profi-Schwimmer
Getty Images
Michael Phelps, Profi-Schwimmer
Hope Solo im Februar 2018 in Monaco
Getty Images
Hope Solo im Februar 2018 in Monaco


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