In der Kult-Serie Tatort trägt sie dazu bei, dass Verbrechern das Handwerk gelegt wird, jetzt machte Doris Kunstmann (67) jedoch im wahren Leben eine unschöne Erfahrung mit Kriminellen. Bislang unbekannte Täter sind am Dienstag in die Villa der Schauspielerin in Rotherbaum eingedrungen, durchwühlten sämtliche Schränke und Schubladen und ließen wertvolle Sachgegenstände sowie Bargeld mitgehen.

„Die haben den Schlüssel für meinen Safe gefunden. Und da haben sie meinen ganzen Schmuck und Bargeld rausgeholt. Es ist eine Katastrophe, so furchtbar“, erzählt die Bestohlene in der Bild. Sie ist sich sicher, dass echte Profis am Werk waren. Mit sicherem Kennerblick hätten sie die teuren Schmuckstücke von den billigen Theater-Accessoires unterscheiden können und gezielt mitgenommen, was am kostbarsten ist. Die Einbrecher haben ihre Tat offenbar von langer Hand geplant, denn sie scheinen genau gewusst zu haben, wann die Bewohnerin für das Stück „Sister Act“ im Operettenhaus auf der Bühne steht und somit nicht im Haus anzutreffen ist. Auch wenn Doris Kunstmann geschockt über die Geschehnisse ist, so ist sie sich doch bewusst, dass sie genau deshalb Glück im Unglück hatte. „Wäre ich zu Hause gewesen, hätte es gefährlich werden können. Mir geht es gut – alles andere lässt sich ersetzen“, so das Statement des Stars.

Die Kripo arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, die Diebe dingfest zu machen, allerdings liegt nur eine wage Beschreibung der Täter vor. Es sollen zwei südländische Männer gewesen sein, die etwa 30 Jahre alt sind sowie eine Frau mit langen, dunklen Haaren und einer Körpergröße von circa 1,65 Metern. Eine Nachbarin hatte das Trio beim Verlassen des Hauses gesehen. Die Räuber sagten laut Aussage der Zeugin noch freundlich tschüss. Das spricht wohl für die Abgebrühtheit der Täter.

Andreas Karsten/WENN.com
WDR
© SWR/SRF/Daniel Winkler


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