Erst vor wenigen Episoden verließ Melanie Wendt ihre Freunde in Essen und machte sich auf nach Paris, um dort ein Praktikum bei einer Modedesignerin zu machen. Somit verabschiedete sich Schauspielerin Anna-Katharina Fecher (23) nach einem Jahr von Alles was zählt. Für die 23-Jährige war bereits bei ihrem Einstieg in die Serie klar, dass sie nur für diesen begrenzten Zeitraum bleiben wird, da sie zurzeit noch auf eine Schauspielschule geht und diese lediglich für ein Jahr unterbrechen kann. Und so ist Katharina mittlerweile wieder von Köln nach Berlin gezogen und geht ihrem alten Alltag an der Schauspielschule nach.

Im exklusiven Interview mit Promiflash sprach sie nun über ihre Rückkehr, ihre Pläne und die Zeit bei AWZ. Wenn es nämlich nach Katharina gegangen wäre, hätte sie ihr Engagement bei der Daily durchaus noch verlängert. „Hätte ich jetzt nicht meine Schule beenden müssen - die konnte ich nicht länger als ein Jahr unterbrechen - dann wäre ich bestimmt noch ein Jahr geblieben“, erzählte sie. Die Zeit bei AWZ hat ihr wirklich gut gefallen und sie hat tolle Szenen drehen dürfen und in manchen Kollegen auch durchaus gute Freunde gefunden, die sie nun auch sehr vermisst. Mit Julia Engelmann (20) wohnte sie sogar zusammen und hat natürlich nach wie vor noch regen Kontakt zu ihr. Julia besuchte sie sogar bereits in Berlin und auch mit Ulrike Röseberg (33) und Daniel Aichinger (37) hat sie sich in ihrer neuen-alten Heimat schon getroffen. Außerdem steht sie noch in Kontakt mit Juliette Menke (31) und Salvatore Greco (32). „Mit denen verstehe ich mich sehr gut“, verriet sie.

In ihrem Jahr bei AWZ hat Katharina eine Menge erlebt, deshalb fällt es ihr auch gar nicht so leicht, eine Szene herauszugreifen, die ihr besonders gut gefallen hat. Wenn sie sich allerdings auf eine festlegen muss, dann wäre das wohl der Außendreh in dem leerstehenden Haus, den sie zusammen mit Julia hatte. „Da war die Party und der Weg dahin. Das hat super Spaß gemacht“, so Katharina. Natürlich gab es aber auch Herausforderungen, die ihr nicht so leicht fielen, vor denen sie im Vorfeld großen Respekt hatte. „Bei Annettes Tod, da wusste ich halt, dass ich relativ oft weinen muss und davor hat mir ein bisschen gegraut. Ich dachte, das sind so viele Szenen hintereinander. Ob da immer das Gefühlsinstrument so funktioniert, wie es funktionieren soll, wusste ich nicht so genau. Aber es hat alles super geklappt“, erklärte sie.

Und auch die allererste Szene, in der sie sehr emotional werden musste, war für die Schauspielerin gar nicht so leicht. „Es hat mich wirklich sehr berührt und ich habe mich lange drauf vorbereitet, weil ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht oft weinen musste“, sagte sie über den Moment, in dem ihre Schwester Sarah (Christina Siemoneit, 23) ihr offenbarte, dass sie nach Frankfurt fahren musste, um möglicherweise ihre verschollene Mutter zu identifizieren, ohne Melanie zuvor darüber zu informieren. Um sich auf diese dramatische Szene vorzubereiten, hatte Katharina vorher alle möglichen Schauspielübungen durchgeführt und sich biographisch daran zurückerinnert, was sie im Leben so berührt hat „und dann hat das total gut geklappt - Gott sei Dank“. Während sie allerdings spielt, versucht sie die Szene als das wahre Ereignis zu nehmen und sich nur in diesem Moment zu befinden, um die Emotionen heraufzubeschwören.

Keine leichten Aufgaben, mit denen die Schauspielschülerin bei AWZ konfrontiert war, aber sie hat sie in diesem einen Jahr mit Spaß und viel Ehrgeiz bestens gemeistert.

RTL / Stefan Gregorowius
RTL / Jovan Evermann
RTL / Jovan Evermann


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