Die Arbeit in der Porno-Branche ist nicht unbedingt die leichteste. Eben noch gefeierter Star, kann es ganz schnell bergab gehen, wenn man nicht mehr in der Lage ist, die gewohnte Leistung zu erbringen. Und dass ein respektvoller Umgang miteinander hier genauso selten ist, wie Blümchensex, musste nun die bekannte Erotik-Darstellerin Jana Bach (33) am eigenen Leib erfahren, wie tz-online berichtet.

Bei einem Auftritt in einem Berliner Nachtclub im Mai dieses Jahres ereignete sich ein folgenschwerer Unfall. Beim Einfahren einer elektrischen Bühne verfingen sich drei ihrer Finger darin. In einer dreistündigen Notoperation wurden ihre Fingerkuppen von plastischen Chirurgen wieder angenäht. Soweit so schlimm. Doch der anschließende Anruf beim Clubbesitzer brachte ihr nicht etwa Genesungswünsche, sondern vielmehr Vorwürfe ein. „Man fragte mich umgehend, ob ich nicht wenigstens eine Show machen könnte, auf meine Hände würde ja nicht so geachtet werden.“ Doch diese Respektlosigkeit wurde noch getoppt mit einem Schreiben, in dem der 33-Jährigen mitgeteilt wird, dass die Versicherung des Nachtclubs nicht für den Schaden aufkommen werde, da sie selbst sich unvorsichtig verhalten habe. Diese Erfahrungen haben den gefeierten Erotik-Star zur einzig logischen Erkenntnis gebracht: „Die Erotikbranche entwickelt sich für mich langsam zu einem einzigen Albtraum (...) Eine menschenverachtendere Branche habe ich in meiner beruflichen Laufbahn, die wahrlich facettenreich und gar anspruchsvoll gestaltet ist, noch nicht erlebt.“

Bleibt zu wünschen, dass ihre Wunden, welcher Art auch immer, vollends verheilen, der Rechtsstreit sich aufklärt und Jana einen Job findet, in dem sie sich wohler fühlt.

Jana BachRick Sonnemann/WENN.com
Jana Bach
Jana BachStefan Trautmann/ WENN
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