Eigentlich stand alles so im Drehbuch: Schauspieler Edgar Selge (64) - bekannt als Komissar Tauber aus „Polizeiruf 110" - schießt seinem Co-Darsteller Max Schmidt (43) ins Bein. Das Problem: Aus der Gaspistole löste sich ein echter Schuss – Schmidt musste mit einer blutigen Verletzung ins Krankenhaus.

Was war passiert? Während der Dreharbeiten für den ZDF-Krimi „Hattinger – der Chiemsee-Krimi“ muss Selge auf Schmidt schießen. Doch leider war die Pistole mit einer Platzpatrone gefüllt. Bei der unmittelbaren Nähe, aus der der Film-Schuss abgefeuert wurde, kann auch die Platzpatrone gefährlich werden. In solchen Fällen bleibt die Gaspistole deshalb eigentlich munitionslos. Vor dem Dreh hatte man offensichtlich versäumt, die Waffe noch einmal zu überprüfen.

Aus einer Pistole löste sich bei einer Szene versehentlich ein Schuss. Da dieser aus unmittelbarer Nähe abgegeben wurde, kam es zu einer Verletzung, obwohl die Waffe nicht mit scharfer Munition, sondern mit Platzpatronen geladen war“, so der ZDF-Sprecher Peter Gruhne gegenüber der tz.

Glücklicherweise kam Schmidt mit einer leichten Verletzung davon und konnte das Krankenhaus bald wieder verlassen. Eine Frage bleibt trotzdem: Wieso steckte die Platzpatrone in der Waffe? Die Polizei muss das jetzt klären, dabei soll es sich aber nur um einen Routinevorgang handeln.

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Edgar SelgeStefan Krempl / WENN
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Edgar SelgeJ. Carstensen / WENN
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