Vor gut zweieinhalb Jahren stieg Michael N. Kuehl (24) als Florian Wild bei Alles was zählt ein. Der Schauspieler wurde damals als der kleine Bruder von Eislauflegende Roman Wild (Dennis Grabosch, 34) in die Geschichte eingeführt, der nichts anderes als Eishockey im Kopf hat. Seitdem hat sich allerdings einiges geändert. Roman Wild ist mittlerweile verstorben, Florian dank einer Verletzung nicht mehr als Profi-Sportler einsatzfähig. Im Promiflash-Interview blickte der 24-Jährige noch einmal auf seine Anfänge auf dem Eis zurück.

Konnte Michael eigentlich Eishockey spielen oder zumindest Eislaufen, als er bei AWZ einstieg? „Nein, ich konnte zwar Schlittschuh laufen, wie man halt Schlittschuhlaufen kann, wenn man einmal im Winter Schlittschuhlaufen geht, ansonsten habe ich tatsächlich am Anfang einmal die Woche richtig Training gehabt, bis ich es dann auch eigentlich recht gut konnte für einen Amateur.“ An dem Sport hat er richtig gefallen gefunden, er findet „Eishockey super“. Vor allem gefällt ihm, dass es „ein echter Männer-Sport“ ist. „Es geht schon hart zu, es ist schnell, es ist grob. Macht aber echt viel Spaß. Eishockey ist echt ein cooler Sport. Ich bedauere, dass ich nicht früher damit angefangen habe“, so der Schauspieler.

Wenn es bei dem Sport tatsächlich so rabiat zugeht, wie er sagt, hat er sich dann auch schon Verletzungen zugezogen? „Bis jetzt war eigentlich alles harmlos. Es ist ja auch so, dass wir beim Eishockey manchmal auch gedoubelt werden, wenn das sehr anspruchsvolle Szenen sind, wo das besonders cool aussehen muss und es relativ kompliziert ist. Da haben wir dann Doubles, die das für uns spielen“, erklärte er. Und da er bis jetzt eher „so hobbymäßig nebenbei mal Eishockey gespielt habe“, sei ihm noch nichts Schlimmes passiert. „Wobei ich da ganz andere Leute kenne, die schon ordentlich auf die Fresse bekommen haben“, räumte er lachend ein.

Für seine Rolle Florian Wild stand schon immer fest, dass er irgendwann Profi-Sportler werden will, kann Michael diesen Traum nachvollziehen oder hat er ihn sogar mal geteilt? „Ich kann das absolut verstehen. Ich hätte mir auch sehr sehr gut vorstellen können, statt der Schauspielerei zum Profi-Sport zu gehen“, räumte er ein. Michael selbst hat früher viel Basketball gespielt, war für eine Profi-Karriere aber letztendlich zu klein. „Hätte ich mit sowas wie Eishockey früh genug angefangen und hätte ich dann auch genügend Talent gehabt, hätte ich mir definitiv vorstellen können, sowas auch beruflich zu machen. Dieser Zug ist jetzt wohl aber abgefahren, aber ich bin mit der Schauspielerei auch sehr glücklich“, lachte er. Und mit seiner Berufswahl liegt er wohl auch goldrichtig, vor allem, wenn er sogar in einer Rolle noch einen tollen Sport betreiben kann, wie bei AWZ das Eishockey. Privat würde er übrigens auch gerne weiterhin den Eissport verfolgen, aber die knappe Zeit lässt es leider kaum zu, wie er etwas wehmütig verriet.

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Michael N. KuehlThomas Faehnrich/ WENN.com
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