Als Ernie mit interessanter Frisur und schweißnasser Stirn wurde er in der erfolgreichen ProSieben-Serie Stromberg bekannt und bei den Fans zu einer äußerst beliebten Serienfigur und vor allem zu einem anerkannten Schauspieler. Auch als „Tatortreiniger“ Heiko „Schotty“ Schotte wusste er von sich zu überzeugen. Bjarne Mädel (44) spielte sich mit seiner witzigen Art in die Herzen der Zuschauer.

Dass er im wahren Leben ein ausgemachtes Schlitzohr ist und ganz und gar kein weinerlicher Ernie, verriet der Schauspieler nun gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Bjarne drückte sich nämlich mit einer klugen Ausrede vor dem Wehrdienst, nach dem ihm seinerzeit so gar nicht der Sinn stand. Heute mit 44 plaudert er offen über seinen Auftritt als Lügenbaron. „Ich hatte keine Lust auf die Bundeswehr und hab's einfach probiert. Meine Mutter hatte starke Migräne, da kannte ich die Symptome und habe einfach ein bisschen übertrieben gespielt.“ Doch nicht nur das, damit er den Ärzten seine „Krankheit“ auch schwarz auf weiß belegen konnte, ließ sich Bjarne damals vom Method Acting inspirieren und bewies schon als junger Mann echte Schauspielerqualitäten: „Dann haben sie Gehirnströme gemessen, und dabei habe ich mir schlimme Sachen vorgestellt - Mord, Totschlag, nackte Frauen - und hoffte, dass das heftige Ausschläge gibt. Das hat anscheinend funktioniert, die haben mir geglaubt.“ So nämlich!

Schultz-Coulon/WENN.com
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