Die Padaung sind ein Volk aus Myanmar, das sich durch eine besondere Tradition auszeichnet. Denn die weiblichen Mitglieder dieses Stammes erlangten weltweite Berühmtheit unter dem Namen „Giraffen-Frauen“, weil durch eine besondere Art von üppigem, spiralenförmigen Schmuck der Anschein erweckt wird, sie hätten überdimensional lange Hälse. Schon im Kindesalter erhalten sie ihre ersten Ketten, die in zyklischen Abständen durch eine breitere und schwerere ersetzt wird. Durch das Gewicht, das ständig auf den Knochen lastet, wird der Schultergürtel nach unten gedrückt, wodurch die Hälse optisch verlängert wirkten.

Eine besondere Anziehung geht von diesen Frauen offensichtlich auf Daphne Guinness (40) aus. Zumindest scheint sie vom traditionellen Halsschmuck der Padaung für ihr Styling bei der Herbstgala des „New York Ballets“ inspiriert worden zu sein. Die Stil-Ikone, die stets mit ihren skurrilen Auftritten überrascht und manchmal auch schockt, erschien zu dieser Veranstaltung in einem langen, schwarzen Gewand.

Das Silber ihres Handschuhs fand sich im silbernen Halsschmuck wieder, der sie in ihrer Bewegungsfreiheit stark einschränkte. Aber was tut man nicht alles für ein Fashion-Statement? Und wieder einmal waren Daphne die irritierten Blicke aller Anwesenden sicher.

Daphne GuinnessRob Rich/WENN.com
Daphne Guinness
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