In der Serie Hinter Gittern – Der Frauenknast spielte Isabella Schmid (41) von 1997 bis 1999 erfolgreich im Hauptcast mit. Sie mimte die Inhaftierte Lollo Fuchs, die allerdings nach zwei Jahren das Schicksal des Serien-Tods ereilte. Im Interview mit Promiflash verriet Isabella nun, warum sie sich damals für diesen radikalen Schnitt entschied.

„Von mir aus war es so, dass ich damals gesagt habe, ich bin Jungschauspielerin, ich will nicht festgelegt werden. Ich habe auch viel Theater gemacht, ich wollte weg und deshalb habe ich gesagt, ich möchte sterben“, erklärte sie ihre Beweggründe. „Und mit dem Tod ist das besser, dann kann man auch wirklich nicht mehr zurückkommen. Das war für mich ganz wichtig, denn sonst sitzt man doch als Schauspielerin Zuhause und wartet, dass vielleicht doch noch mal 'Hinter Gittern' anruft und das wollte ich nicht“, lachte sie.

Noch heute, auch 13 Jahre nach ihrem Ausstieg, wird sie immer noch auf ihre Rolle angesprochen. „Das hat natürlich nach ein paar Jahren ein bisschen abgenommen, aber das kam absolut immer wieder vor und ist auch heute noch so“, so die 41-Jährige, die sich im Klaren darüber ist, dass sie sowohl „Hinter Gittern“ als auch Lollo sehr viel zu verdanken hat.

Obwohl sie schon mehrere Jahre nicht mehr dabei war, ehe das Format eingestellt wurde, nahm sie das Aus doch ziemlich mit. Und so hat sie für die Sendung vor allem lobende Worte übrig: „Ich habe das zwar nicht mehr so verfolgt, aber ich fand halt 'Hinter Gittern' eine tolle Serie. Eine Serie, die für uns Schauspieler gut war, weil wir einfach mal Charaktere spielen konnten und nicht einfach nur Dekoration waren oder ein bisschen charakterlos durch die Filme hoppelten.

© Tide TV
Christian Zeise / WENN
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