„Morgen, nehm' ich mein Leben in die Hand. Erst morgen, aber dann richtig, Mann. Morgen, wenn nicht morgen, wann denn dann?“ Diese Zeilen bahnten sich in diesem Sommer unaufhaltsam den Weg in unsere Gehörgänge. Doch wenngleich vermutlich viele vor der Veröffentlichung dieses Hits nicht wirklich etwas mit dem Namen Chima (39) anfangen könnten, ist dieser alles andere als ein Neuling in der Musik-Branche. Ganz im Gegenteil – sein aktuelles Solo-Album „Stille“ ist bereits sein drittes Werk. Als Teil der „Brothers Keepers“ konnte er gemeinsam mit renommierten Künstlern wie Xavier Naidoo (41), Samy Deluxe (34) oder Gentleman (37) sogar den Song „Adriano“ auf Platz 4 der Charts positionieren. Wie kann es sein, dass ihm der große Durchbruch zuvor jedoch verwehrt blieb und seine Musik erst jetzt die Beachtung findet, die ihr auch zusteht?

Genau das haben wir den Sänger selbst gefragt. Seine Antwort hätte ehrlicher wohl kaum ausfallen können, den er gestand uns, dass er sich in erster Linie wohl selbst im Wege stand. „Ich glaube, ich habe mit einem guten Team zusammengearbeitet und habe diesmal mein Ego nicht so in den Vordergrund gestellt, stattdessen für die Sache, für das Werk gearbeitet und habe Leute mit rein geholt, die mich dort unterstützen konnten, wo ich meine Schwachstellen habe“, erklärte er uns im Promiflash-Interview. Wie heißt es so schön? Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, und das hat auch Chima erkannt, der offen darüber sprach, was er an sich ändern musste. „Ich glaube, der Anspruch, immer alles alleine machen zu wollen, wird dem Werk nie gerecht. Ich persönlich habe für mich festgestellt, dass es mehr Sinn macht, mich auf das zu konzentrieren, was man am besten kann und das, was andere besser können, die muss man sich ins Boot reinholen und mit denen gemeinsam praktizieren.“

Denn das Zeug zum Chartstümer hatte er allemal, doch erst jetzt, im Alter von 39 Jahren wird er beispielsweise für die 1LIVE Krone in der Kategorie „bester Künstler“ nominiert. „Ich habe mir vor allen Dingen davor meine eigenen Schwachstellen mal eingestanden und deswegen wurde das ganze Ding einfach viel größer und hat mehr Impact. Ich glaube, Talent hatte ich immer und jetzt darf es auch knallen“, erklärte er. Gut Ding muss manchmal eben einfach Weile haben...

ChimaEsra Rotthoff
Chima
ChimaEsra Rotthoff
Chima
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