Ein mittelmäßiger Actionfilm könnte diese Geschichte nicht besser erzählen: Ein ehemaliger Boxprofi und dreifacher Weltmeister aus Puerto Rico mit düsterer Vergangenheit wird auf offener Straße angeschossen, nur wenige Monate, nachdem er sich vor Gericht wegen einer Gewaltattacke auf seinen minderjährigen Sohn verantworten musste. Angeblich hatte der Sportler ihn am Genick gepackt, zu Boden geworfen und sei dann auf ihn getreten. In wenigen Tagen sollte der Prozess fortgesetzt werden. Es dreht sich um Héctor „Macho“ Camacho (50).

2005 machte der Mann mit der markanten Stirnlocke durch Diebstahl, Sachbeschädigung und Drogenbesitz von sich reden und wurde festgenommen, bis man ihn auf Kaution gehen ließ. Wurden dem Ausnahmetalent aus einem Armenviertel, das bereits mit 15 zum ersten Mal im Gefängnis landete und sich mit den Jahren zum umstrittenen aber erfolgreichen Boxstar hochkämpfte, seine dunklen Machenschaften nun zum Verhängnis? Wie El Nuevo Herald nämlich berichtet, soll Camacho am Dienstag gegen 19 Uhr Ortszeit mehrere Male auf offener Straße angeschossen worden sein, als er sich als Beifahrer in einem fahrenden Wagen aufhielt. Unbekannte zielten aus einem passierenden Auto auf den Boxer und trafen ihn im Gesicht und am Hals. Camacho wurde schwer verletzt in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht und befand sich in akuter Lebensgefahr. Aktuell hoffe man, dass sich seine gute Physis positiv auf seine Genesung auswirkt, berichten die Ärzte. Eine Kugel habe seinen Kiefer durchbrochen, seine Schulter und zwei Wirbel in Mitleidenschaft gezogen. Der Fahrer des Wagens überlebte die Attacke nicht.

Angeblich hat die örtliche Polizei bereits einen Verdächtigen festgenommen und ermittelt nun in alle Richtungen.

WENN
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