Der tragische Fall des einstigen Profi-Boxers Héctor „Macho“ Camacho (50), der am Dienstagabend in Puerto Rico angeschossen und nach einer Herzattacke etwa 24 Stunden später für hirntot erklärt wurde, wird immer mysteriöser. Dass der dreifache Box-Weltmeister sich in der Vergangenheit wegen Drogenbesitzes, Diebstahls und Körperverletzung verantworten musste, bereits als 15-Jähriger im Gefängnis saß und sich von ganz unten zum wohlhabenden Profisportler hochkämpfte, ist vielleicht außergewöhnlich genug, um sich den möglichen Umstand seines Todes zu erklären. Denn dieser könnte mit dem Handel von Betäubungsmitteln in Zusammenhang stehen.

Wie TMZ berichtet, fand die Polizei am Ort des Verbrechens zehn Tütchen Kokain. Neun davon trug Adrian Mojica Moreno (49), der verstorbene Fahrer des Wagens, in dem Camacho und er angeschossen wurden, bei sich, die zehnte soll angebrochen im Inneren des Autos gefunden worden sein. Die hohe Menge an Kokain lässt darauf schließen, dass es sich nicht zum Eigengebrauch in der Obhut der beiden Männer befand. Wurde Camacho möglicherweise Opfer eines Drogenkrieges? Ob sich Spuren von illegalen Substanzen in seinem Körper befinden, haben die Ärzte bisher noch nicht veröffentlicht und auch eine mögliche Obduktion von Freund Adrian oder ob eine Verbindung der beiden in die organisierte Drogenszene besteht, ist noch nicht bestätigt.

Héctor „Macho“ CamachoWENN
Héctor „Macho“ Camacho
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