Wie auch im wahren Leben werden auch in den täglichen und wöchentlichen deutschen Serien die Figuren schwanger und bekommen Kinder. Gar nicht so leicht ist es dann allerdings, die Serien-Babys auch auf Dauer in der Sendung mitspielen zu lassen. Irgendwann wachsen die Kleinen schneller als den Machern lieb ist – oder sind eben jünger als das Serien-Kind gerade sein soll. Und so kommt es nicht selten vor, dass die Kids hin und wieder ausgetauscht werden und plötzlich ein neuer süßer Fratz bei GZSZ, Unter uns und Co. den Platz des Vorgängers einnimmt. Ähnliches soll nun auch bei In aller Freundschaft passieren, doch die Suche nach einem neuen TV-Kind ist gar nicht so leicht.

In der ARD-Arztserie sind Schwester Arzu (Arzu Bazman) und Dr. Brentano (Thomas Koch, 41) schon seit einiger Zeit Eltern von dem kleinen Oskar. Doch da der jetzige Junge, der ihren Sohn mimt, so schnell gewachsen ist, dass die Drehbuchautoren mit ihren Geschichten gar nicht mehr hinterherkommen, muss nun ein neues Kind her.

Das ist allerdings leichter gesagt als getan. „Ich war in Leipzigs Kitas unterwegs, habe wochenlang gesucht, aber kein geeignetes Kind gefunden“, sagte Produzent Jochen Franke laut Bild.de. Deshalb wird nun weiter nach einem passenden Kind gesucht, auch im Internet. Wie sollte der Kleine denn aussehen? Er sollte etwa 2,5 Jahre alt sein, braune Augen und bestenfalls dunkle Haare haben, damit er auch als Kind seiner Serien-Eltern durchgeht.

Ansonsten sollte ein Kind, das vor der TV-Kamera steht, möglichst offen sein. „Das Kind sollte sich von seinen Eltern trennen können. Wir sprechen den Kleinen an, fragen, ob er mitkommt. Ist er aufgeweckt, neugierig, streckt die Hand hin und geht mit, dann kann es passen“, erklärte Maria Rölcke, Kindercoach bei „In aller Freundschaft“. Der Coach ist beim Dreh in Leipzig natürlich immer dabei und weiß, dass es mit den Kleinen auch nicht immer leicht ist. „Kinder verlieren schnell die Lust. Gerade bei einem so kleinen Jungen wie Oskar muss alles schnell gehen. Sobald er nicht mehr will, hört er einfach auf. Dann ist nichts mehr zu machen“, so Rölcke.

Wer nun aber dennoch denkt, dass dies genau das Richtige für das eigene Kind ist, kann sich per E-Mail mit Foto unter elly.schneider@saxonia-media.de bewerben. Ab dem 5. Dezember werden dann die Auserwählten telefonisch benachrichtigt und mögliche Casting-Termine vereinbart.

MDR/Peter Krajewsky
MDR/Saxonia/Rudof K. Wernicke
AEDT/WENN.com


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