Durch „Police Academy“ wurde er zum großen Star: Michael Winslow (54) ist der Meister der Geräusche und demonstrierte dies jahrelang. Erst dieses Jahr war er auf großer Deutschland-Tour und zeigte auch bei tv total sein Können. Doch wie das manchmal so ist - ein Koch mag zu Hause nicht mehr kochen, weil er den ganzen Tag in der Küche stehen muss. Geht es Michael auch manchmal so, dass er genug von Geräuschen und witzigen Soundeffekten hat und einfach nur die Klappe halten möchte? Das fragten wir ihn im Promiflash-Interview.

„Es kann durchaus so sein, weil es einfach sehr anstrengend ist“, erzählte Michael. „Manchmal sage ich während des Tages kaum etwas. Ich nehme mir dann einfach Zeit und höre viel zu. Es gehört eine Menge Kraft dazu, die Soundeffekte darzustellen. Alle denken, es sei total einfach bis sie es selbst einmal ausprobieren.“ Aber was ist es genau, das so viel Anstrengung erfordert? Michael versucht uns den Vorgang etwas genauer zu erklären: „Man versucht etwas mentales zu etwas physischen zu machen und das ist wirklich oft nicht leicht. Es ist manchmal so, als ob man das Gehirn auswringt. Es macht einen müde, ständig darüber nachzudenken, im Geist die Geräusche zu kreieren, indem man konkrete Bilder der Geräusche formt.“

Definitiv ein spannender Vorgang! Wir wünschen Michael Winslow dennoch besinnliche und vor allem ruhige Feiertage, um genug Kraft für die nächsten Sound-Sessions im kommenden Jahr zu sammeln. Denn dann stehen eventuell wieder Dreharbeiten für den neusten „Police Academy“-Film an!

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